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Monat: November 2024

Kelten im Landkreis Limburg-Weilburg

Kelten im Landkreis Limburg-Weilburg – eine Spurensuche

Die Kelten haben im Landkreis Limburg-Weilburg ihre Spuren hinterlassen. Wir möchten uns auf eine kleine Spurensuche begeben. Viel zu sehen ist heute nicht mehr, doch Namen zeugen bis in die Gegenwart hinein von keltischen Siedlungen in der Region. Lasst uns auf eine kleine Spurensuche begeben.

Kurzer Ausflug zu den Kelten

Als Kelten wird eine Volksgruppe der Eisenzeit in Europa bezeichnet. Die Herkunft des Namens liegt im Dunkeln, es handelt sich laut Historiker wohl um eine Eigenbezeichnung mit indogermanischen Wurzeln. Vieles stammt von Überlieferungen wie von Herodot oder anderen griechischen und römischen Chronisten aus dem 6. und 5. Jahrhundert vor Christus, von den Kelten fehlen leider fast vollständig irgendwelche Schrifterzeugnisse. Die mündliche Weitergabe von Geschehnissen hatte wohl einen hohen Stellenwert in der Kultur. Die Kenntnisse erschließen sich dann oft über Fundstücke. Es handelte sich nie um ein geschlossenes Volk oder Nation, es handelt sich vielmehr um zahlreiche unterschiedliche ethnische Gruppen mit einer ähnlichen Kultur. Von Spanien bis nach Schottland, von Frankreich bis nach Slowenien und Kroatien hatten die Kelten ein großes Verbreitungsgebiet. Die festlandkeltischen Sprache sind gestorben, die inselkeltische Sprache wird in Irland, Schottland, Wales und der Bretagne gesprochen (Quelle Wikipedia)

Die Kelten im Landkreis Limburg-Weilburg lassen sich der Hallstattzeit oder ältere Eiszeit (ab etwa 800 v.Chr.) und der Latènezeit oder jüngere Eiszeit (von etwa 450 v. Chr. bis Christi Geburt) zuordnen.

In der Region zeugen Überreste von der Anwesenheit der Kelten. Dies sind insbesondere ihre Wallanlagen und Oppida aus der Hallstatt- und Latènezeit, die oft strategisch auf Bergrücken liegen. Moderne Technologien wie Lidar-Scans machen verschliffene Strukturen der keltischen Anlagen sichtbar und zeigen, dass sie oft größer waren als an der Oberfläche erkennbar. Die Kelten errichteten zudem mächtige Wallkonstruktionen mit Gräben und teilweise mehrfachen Ringwällen, die heute noch die Landschaft prägen und die tiefe historische Bedeutung der Region für die keltische Kultur veranschaulichen. Diese zahlreichen Bodendenkmäler geben eine Ahnung davon, wie es damals gewesen ist. Neben den Bodendenkmäler gab es in der Region zahlreiche Funde, die von den Kelten erzählen.

Kelten im Landkreis Limburg-Weilburg

Keltenweg in Dornburg

Die Dornburg zählt zu den größeren Anlagen im Landkreis, obwohl nur noch die Hälfte übrig ist nach dem Basaltabbau in der Region. Der Kultur- und Geschichtsverein Frickhofen hat den Keltenweg angelegt, um die Menschen mit auf eine kleine Reise zu nehmen und etwas über die Kelten in der namensgebenden Dornburg zu geben.

Hoch auf einer Basaltkuppel zwischen Frickhofen und Wilsenroth befinden sich Überreste der Anlage. Die Dornburg war ab dem 6. Jahrhundert vor Chr. (Späthallstattzeit) besiedelt und im Vergleich zu anderen Höhenburgen bis in die späte Latènezeit bewohnt. Das Oppidum, eine stadtähnliche Struktur, wurde durch Ringwälle und Mauern gesichert. Die „Rödches Mauer“ gibt einen Eindruck davon, wie groß die Anlage mal war. Funde von Münzen, Schmuckgegenständen, Eisengegenstände, Fiebeln und Keramik erzählen von den Kelten. Von ehemals rund 37 Hektar sind heute noch 18 Hektar übrig.

Kelten im Landkreis Limburg-Weilburg Keltenweg Dornburg

Heidenhäuschen im Nordkreis

Beim Heidenhäuschen handelt es sich um ein Plateau, welches zwischen Ellar, Hangenmeilingen, Hintermeilingen, Oberweyer, Oberzeuzheim und Steinbach auf einer Basaltrippe liegt. Das Plateau dehnt sich über drei Kilometer in Nord-Süd-Richtung aus, westlich davon befindet sich das Elbbachtal und östlich davon das Limburger Becken.

Durch archäologische Funde ist eine frühzeitige Besiedlung des Plateaus nachweisbar. Es gibt durch Funde einer Steinkiste sowie Graburnen Nachweise einer Besiedlung vor den Kelten. Die Kelten legten mehrere Ringwälle an, Beziehungen zum sechs Kilometer entfernten Oppidum Dornburg sind zu vermuten. Auch Münzfunde gab es vor Ort. Die Germanen verdrängten mit der Zeit die Kelten, siedelten aber ebenfalls auf dem Plateau. Heute ist das Heidenhäuschen eingebettet in ein 140 Hektar großes Naturschutzgebiet.

Keltenborn Menhir Hadamar

Mordschau in Elz

In Elz sind keltische Spuren zu finden. Zum einen geht der Name der „Mordschau“ auf einen keltischen Ursprung zurück. Zum anderen wurden im Elzer Wald über 90 Hügelgräber gefunden.

Kelten auf dem Domberg in Limburg

Immer wieder gab es Funde auf dem Domberg in Limburg, welche auf eine frühe Besiedlung hindeuten. Bei dem Bau der Autobahn um 1936/37 fand man keltische Gegenstände. Bei Arbeiten an der Autobahnbrücke 2012 fand man Überreste einer Siedlung aus der Latènezeit sowie einen Silbermünzfund aus der Zeit 65 bis 40 v.Chr., welche ein „tanzendes Männlein“ als Bild trug. Im Jahr 2009 gab es eine unvermutet große Anzahl an gut erhaltenen Funden, so dass auch die Frage im Raum stand, ob es auf dem Domberg eventuell einen Fürstensitz gab.

Spuren im Oberlahngebiet

Die Oberlahnregion hat mit die höchste Dichte an keltischen Siedlungen. Das Waldgebiet ist gekennzeichnet von den Resten der Ringwallanlage Almerskopf und Höhburg in Merenberg, der Wallanlage Roter Kopf und der Wallanlage Hinterster Kopf in Löhnberg sowie dem Scheuernberger Kopf in Weilburg. Es war ein größeres eisenzeitliches bis keltisches Siedlungsgebiet. Neben den Wallresten finden sich noch viele Abschnittswälle und Podien der Besiedlung und Landwirtschaft dieser vorgeschichtlichen Kulturen.

Der Scheuernberger Kopf besteht noch heute aus einem sichtbaren ovalen Doppelringwall. Die Höhburg ist eine noch gut sichtbare, über einen Hektar große Ringwallanlage. Sie gilt als Keimzelle der keltischen Besiedlung in dieser Region. Neben dem Hauptwall gibt es mehrere Wälle um kleinere Plateaus, auf denen Ackerbau und Besiedlung stattfand. Diese Flächen werden auch Podien genannt. Diese Wälle und Plateaus sind auch heute noch sichtbar.
Der Rote Kopf und der Hinterste Kopf folgten erst später. Der Rote Kopf befindet sich zwischen Merenberg und Löhnberg. die 0,6 Hektar großen Wallanlagen sind völlig verschliffen, nach Süden hin sind noch Abschnittwälle sowie Siedlungspodien erkennbar. Ebenfalls in Merenberg liegt noch der Almerskopf, eine Ringwallanlage aus der mittleren Latènezeit, die heute vollständig bewaldet ist. Teilweise sind Steine des Walls noch sichtbar.

Herrnwäldchen in Selters-Haintchen

Vor über 90 Jahren gab es einen Fund eines latènezeitlichen Unterstempels zur Münzprägung. Erst 2019 wurde diese Ringwallanlage dadurch erst bekannt. Rund um die Anlage gibt es eine erzreiche Landschaft. Hier wurde Eisen gewonnen, was ebenfalls durch zahlreiche Verhüttungs- und Schmiedestätten rund um die Wallanlage nachgewiesen ist. Bergbau existierte dort bis in die Neuzeit. Ebenfalls wurde eine kunstvolle Glasperle gefunden sowie Keramikfunde von Drehscheibenware und Vorratsgefäßen. Das Gelände ist jedoch stark kontaminiert mit Munitionsresten aus der Sprengung eines Munitionsdepots gegen Ende des zweiten Weltkrieges.

Kelten im Landkreis Limburg-Weilburg
Scan der Ringwallanlage Herrnhwäldchen (Quelle Wikipedia)

Riesenburg in Weilmünster-Rohnstadt

Die Ringwallanlage Riesenburg liegt nahe der keltischen Hünerstraße, ein wichtiger Verbindungsweg (Höhenweg) zwischen den einzelnen keltischen Befestigungsanlagen. Der leicht ovale Ringwall liegt auf einem Bergrücken auf einer Fläche von 4,2 Hektar. Es handelt sich hierbei um ein ausgewiesenes Kulturdenkmal. Der Ringwall ist bis heute gut zu erkennen. Tonscherben- und Münzfunden erzählen vom Leben vor Ort. In diesem Siedlungsgebiet fand der Abbau von Eisenerz sowie dessen Verarbeitung statt.

Wallanlage Steeden

Durch einen Kalksteinbruch in den 1950er Jahren ist diese Anlage auf dem Herrenplatz komplett abgetragen und mit Wasser gefüllt. Dennoch gab es keramische Funde von Gefäßfragmenten sowie Tierknochen, die auf eine Besiedlung hinweisen. Auch außerhalb deuten wichtige Funde wie in den Höhlen „Wilde Scheuer“ auf eine frühzeitliche Besiedlung bereits in Jungpaläolithikum. Auch die Höhlen sind heute nicht mehr existent, doch es gibt Fotografien aus den 1920er Jahren.

Eingang zur Wildscheuer etwa um 1925 (Quelle Wikipedia)

Kelten in Brechen

Der Name Brechen hat einen keltischen Ursprung und ist bis heute überliefert. Der keltische Name lautet „Brachina“ und bedeutet „an der Berglehne“.
Wie auch an anderen Orten wurden die Kelten in der Region Stück für Stück von den Germanen verdrängt. Durch die Erschließung von Neubaugebieten kam es in den letzten Jahren immer wieder zu Funden, die ein wenig Aufschluss darüber geben, wie die Kelten hier lebten.

Mehr zu Kelten in Hessen erfahrt in dem Buch „Kelten Land Hessen“.

Dieser Beitrag über die Kelten im Landkreis Limburg-Weilburg ist eine kleine Zusammenfassung aus verschiedenen Quellen und eigenen Wanderungen, sie erhebt daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit. 

Du möchtest auch in Zukunft von meiner Arbeit profitieren und mehr über den Landkreis Limburg-Weilburg erfahren? Dann spendiere mir gerne einen Kaffee.

Limburger Dom - Mauer rund um den Chor mit Stationen des Leben Jesus

Limburger Dom – ein Gebäude, welches Geschichten erzählt

Hoch über der Lahn thront der Limburger Dom und ist weit hin sichtbar – egal, ob ihr auf der A3 unterwegs seid, von verschiedenen Richtungen aus nach Limburg hineinfahrt oder in Limburg selbst unterwegs seid. Ehemals auf dem 1000 Mark-Schein abgebildet, in seiner Farbigkeit und mit den meisten Kirchentürmen ist der Limburger Dom ein Wahrzeichen für die Region. Seine Geschichte geht bis ins 9. Jahrhundert zurück. Ich nehme euch gerne in den Dom mit und erzähle euch ein wenig über ihn.

Der Dom erzählt Geschichten

Über 20 Jahre wohne ich bereits in der Region und natürlich war ich auch schon viele Male im Dom und kenne einiges zu seiner Geschichte. Aber ich hatte bisher noch nie eine Führung mitgemacht und dies habe ich nun nachgeholt. Zum einen habe ich tatsächlich neue Dinge über dieses faszinierende Bauwerk erfahren. Und zum anderen war ich das erste Mal auf der Empore oben und habe Ecken gesehen, welche ich bisher noch nicht kannte. Daher kann ich nur jedem eine Führung empfehlen. Dies ist keine Wiederholung der Geschichte des Doms, da gibt es bessere Seiten, die einen tiefen Einblick gewähren. Ich möchte euch einfach mitnehmen auf einen kleinen Exkurs und euch Lust darauf machen, den Dom nochmal neu zu entdecken.

Flyer Limburger Dom

Die Kirche, wie sie heute hoch über der Lahn thront, wurde 1235 als Stifts- und Pfarrkirche geweiht und wurde 1827 mit der Gründung des Bistums Limburg auch Bischofskirche. Doch ihre Ursprünge gehen noch weiter zurück. Graf Konrad Kurzbold (etwa 885–948) hatte keine Frau und keine Kinder. Also stellte er sich wohl die Frage, wer nach seinem Tod für ihn beten würde? Aus diesem Grund gründete er den Kanonikerstift, welcher die erste Kirche baute, die dem Hl. Georg gewidmet war. Die Pfarrer nahmen ihre Aufgabe sehr ernst und beteten täglich mehrere Stunden. Als die Limburger Kaufleute zu Wohlstand kamen, immerhin lag die Stadt an der Handelsstraße zwischen Frankfurt und Köln, errichteten sie zusammen mit dem Kanonikerstift um 1180 herum eine neue Kirche an gleicher Stelle.

Im Grundriss stimmte sie mit der alten Kirche überein, aber als viergeschossiger Bau wurde sie bedeutend höher. Um 1235 wurde die heutige Kirche geweiht und erhielt neben dem hl. Georg auch den hl. Nikolaus als Pfarrpatron. Der Kanonikerstift wurde 1803 aufgelöst. Für den Bau wurde Material aus der Region verwendet. Bruchsteine befinden sich unter dem Putz. Im Chor ist Lahn-Marmor aus der Region verarbeitet und einzelne Elemente wie das Tabernakel, die Grabplatte von Konrad Kurzbold oder auch das Taufbecken bestehen aus Sandstein.

Grabplatte Konrad Kurzbold von oben
Grabplatte Konrad Kurzbold von oben

Zahl „7“ mit starker Symbolkraft

Der Bauherr hat sich zahlreiche Gedanken beim Bau gemacht. Zum einen übernahm der Bauherr spätromantische und frühgotische Elemente. Diese Kombination gibt es sonst hier in der Region nicht. Die Zahl „7“ hat eine gewaltige Symbolkraft und die sieben Türme als Bindeglied zwischen Himmel und Erde verdeutlichen dies. Die sieben Türme könnten für die sieben Schöpfungstage, die sieben Wochentage, die sieben Tugenden und sieben Todsünden stehen. Es gibt sieben Sakramente. Die Zahl stehe für die Vollkommenheit von Gott, so hieß es in der Führung.

Die Kirche vermittelt den Eindruck von „einer Stadt auf dem Berg“. Im Flyer steht, mit dieser Kirche wollte man den Himmel darstellen und die Vision von Johannes in der Apokalypse träfe auf diesen Bau zu:“Ich sah das neue Jerusalem, die himmlische Stadt von Gott her auf die Erde herabkommend, geschmückt wie eine Braut und gegründet auf den Grundsteinen der zwölf Apostel.“ 

Ursprünglich war die Kirche sehr bunt, denn mitten auf dem Fels hoch über die Stadt sollte sie die lebendige Braut Christi darstellen. Später bei den Preußen wurde der farbige Putz abgeschlagen und die Kirche erschien grau auf grauem Stein. In den 60er Jahren erhielt sie jedoch wieder ihre Farbigkeit, die bis heute den Dom erstrahlen lässt. Zwölf massive Pfeiler im Inneren der Kirche erinnern an die 12 Apostel. Und die vielen Arkaden in den Emporen wirken wie offene Tore, der Mittelgang als Hauptstraße und auf drei Ebenen lässt sich das gesamte Haus umlaufen. Die „Bewohner“ dieser Arkaden sind als Fresken dargestellt – es sind die Apostel, Propheten und Heilige.

Arkaden im Limburger Dom
Die Offenheit des Limburger Doms im Inneren

Bilder an der Wand

Überhaupt sind 70 bis 75 Prozent der Original-Fresken bis heute erhalten und teilweise über 800 Jahre alt. Bei einer großen Renovierung in den 70er Jahren wurden diese Fresken freigelegt und als Originale belassen. Daher wirken manche Fresken unvollständig, bruchstückhaft, aber sie alle vermitteln einen Eindruck der Kirche wie sie vor 800 Jahren war.

Fresken im Limburger Dom
Die älteste und wertvollste Freske mit dem zur damaligen Zeit wertvollen Blau

So sind es die Fresken an der Wand, welche einen Eindruck davon vermitteln, welche Aufgabe einzelne Räumlichkeiten in der Kirche haben. Das Südquerhaus, in dem heute Bänke stehen, war wohl ursprünglich der Raum für die Taufen. Auf dem Boden befindet sich ein runder Kreis, auf dem wohl das Taufbecken aus dem 13. Jahrhundert stand. Dieser befindet sich heute weiter vorne in einer Nische. An der Wand hoch oben auf der Westseite unter dem Gewölbe befindet sich eine Freske von Johannes dem Täufer. Unten befindet sich ein Bild von Samson, der durch seine langen Haare stark war und symbolisch dafür steht, dass durch die Taufe jeder die Verbindung zu Gott erhält und damit wahre Stärke.

Hinauf auf die Empore

Viele Dinge wie die Grabplatte von Konrad Kurzbold oder das Taufbecken kannte ich aus meinen vorherigen Besuchen im Limburger Dom. Das erste mal hatte ich die Gelegenheit, hinter den Chor langlaufen zu können. Auf der Mauer ist die Geschichte Jesu dargestellt in sehr eindrucksvollen Bildern.

Limburger Dom - Mauer rund um den Chor mit Stationen des Leben Jesus

Nachdem wir unten einmal rumgelaufen sind, ging es einen Stock nach oben auf die erste Empore und dies war tatsächlich neu für mich. Wir kamen direkt vor der großen Orgel zum stehen, eine Klais-Orgel aus dem Jahr 1978 mit 4222 Orgelpfeifen. Von dort gab es einen wunderbaren, nochmal völlig anderen Blick auf das Kirchenschiff, welches hell und warm vor uns lag. Auch der Blick auf die Apostel und Heiligen zwischen den Arkadenbögen war nochmal viel imposanter. An einem Fenster gibt es einen unverstellten Blick auf die Bruchsteinmauer, es gibt architektonische Zeichnungen wie auch Zeichnungen von Georg und den Drachen an der Wand, es gibt Eindrücke der verschiedenen Farbigkeiten im Dom und im Südquerhaus ist eine sehr schmale, enge Treppe zu sehen, die weiter nach oben führt.

Architektonische Zeichnung an der Wand

Verschiedene Farben im Laufe der Jahrhunderte

Wenn man aufmerksam durch den Dom geht, spürt man das Alter dieses Gebäudes. Nicht nur in den Gegenständen, die aus ihren jeweiligen Epochen erzählen. Sondern auch in den Stufen, welche abgerundet und ausgetreten sind. Dies ist nur ein kleiner Einblick in die zahlreichen Geschichten des Doms. Ich kann nur jedem empfehlen, der ein wenig Zeit hat, eine solche Führung mal mitzumachen und ein wenig mehr über dieses Wahrzeichen in Limburg zu erfahren.

Domplateau Limburg

Ihr habt Lust auf eine Führung im Dom? Dann wendet Euch bitte an das Büro für Domführungen im Bistum Limburg. Die rund einstündige Führung kostet 3 Euro.
Zum Dom gibt es ebenfalls einen wunderbaren Bildband mit faszinierenden Einblicken.

Ihr habt Lust auf noch mehr Wissen und ein kleines Quiz? Dann geht doch in die „Georg“-App, die Lern- und Quiz-App zum Limburger Dom.

Georg - Lern-App zum Limburger Dom

Wenn Ihr oben auf dem Domplateau seid, dann geht auch gerne rechts am Dom vorbei zum Limburger Schloss. Ebenfalls auf dem Domberg befindet sich das Diözesanmuseum, in welchem ihr den Domschatz bewundern könnt.