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Monat: Dezember 2020

Fernradweg R8

Region erkunden auf dem Fernradweg R8

Mit dem Rad lässt sich der Landkreis Limburg-Weilburg wunderbar erkunden. Dafür ziehen einige Radwege durch die Region – der Radweg Deutsche Einheit, die Nassauer Route, der Lahntalradweg sowie der Fernradweg R8. Er ist einer von neun Fernradwegen in Hessen.

Der Fernradweg R8 steht unter dem Thema Westerwald-Taunus-Bergstraße. Die insgesamt 310 Kilometer beginnen in Frankenberg (Eder) und enden an der Bergstraße in Heppenheim. Einige Kilometer gehen dabei auch durch den Landkreis.

R8 mitten durch den Landkreis

Der Fernradweg R8 führt mitten durch den Landkreis. Er verläuft von Mengerskirchen nach Waldbrunn über Hadamar und Elz nach Limburg. Von dort geht es weiter über Brechen und Selters bis nach Bad Camberg. Die Route ist gut ausgebaut und gut beschildert. Somit ist es kein Problem, ihm zu folgen. Zu 67 Prozent ist der Weg asphaltiert. Zu 16 Prozent verläuft er über Feld- und Waldwege und zu neun Prozent besitzt er eine wassergebundene Decke. Auf den Radfahrer warten keine großen Steigungen, die Anforderungen werden als leicht und moderat beschrieben.

Der R8 hat einiges für den Radfahrer zu bieten. Von idyllischer Natur entlang der Bachtäler bis hin zu Städten, welche Geschichten erzählen, gibt es einiges am Wegesrand Auf der Wegstrecke warten die faszinierende Städte wie dem historischen Limburg an der Lahn und der Kurstadt Bad Camberg. Hier lohnt es sich, eine Pause einzulegen und die Altstädte zu besuchen. Wunderschöne Fachwerkhäuser warten auf den Besucher.

In Mengerskirchen fahrt ihr direkt am Seeweiher entlang. Ein wunderschönes Plätzchen, um in der Natur eine Pause zu machen.

Seeweiher Mengerskirchen

In Hadamar führt der Weg am Fürstenschloss vorbei, wo sich am Wochenende ein Besuch im Glasmuseum lohnt. Von Hadamar nach Elz führt der Radweg entlang eines Naturschutzgebietes. Wenn man sehr früh startet, lassen sich am Elbbach Eisvögel beobachten. Und auch ein Uhu soll in dem Naturschutzgebiet wohnen.

Fernradweg R8
Auf dem Fernradweg R8 geht es durch Westerwald und Taunus

Von Elz aus geht es weiter nach Limburg. Einen sehr schönen Blick auf die Lahn gibt es, wenn in Staffel die Eisenbahnbrücke überquert wird. Auch der Limburger Dom zeigt sich in voller Pracht, wenn ihr an der Lahn entlangradelt. Ab Hadamar führt der Weg auch die meiste Zeit parallel zu den Bahngleisen, so dass ein Umstieg auf den Bahnverkehr jederzeit möglich ist.

 

Wenn ihr das Limburger Becken verlasst, gelangt ihr in den Goldenen Grund. Die Region heißt so, weil fruchtbarer Lössboden im Herbst für goldene Felder sorgt.

Die einzelnen Etappen könnt ihr sehr gut auf der Seite Radtour Hessen oder Radwandern Hessen nachlesen.

Fernradweg R8 durch den Landkreis Limburg-Weilburg

Lahntalschifffahrt Wappen von Limburg am Limburger Dom vorbei

101 Dinge, die Du in Limburg gemacht haben musst

Es gibt viele Aktivitäten, zu denen Limburg einlädt. Zusammen mit Lesern entstand so eine Liste über 101 Dinge, die Du in Limburg gemacht haben musst.

1. Den Dom von der alten Lahnbrücke fotografieren

2. Die Treppen zum Dom erklimmen und den Dom besuchen

Diözesanmuseum Staurothek Limburg

3. Die Staurothek im Diözesanmuseum besuchen

4. In den Cafés der Altstadt verschiedene Köstlichkeiten genießen – auch im Winter lohnt sich eine Einkehr

5. Neujahrsschwimmen der Freiwilligen Feuerwehr in der Lahn

6. Hinter dem Dom den Blick über das Lahntal schweifen lassen

7. Das Programm in der Kleinkunstbühne Thing besuchen

8. Eine Fahrt mit der „Wappen von Limburg“ erleben

Wappen von Limburg Lahntalschifffahrt

9. Mit „Hörmal Limburg“ die Stadt digital entdecken

10. Das vereiste Mühlrad im Winter bei der Obermühle besuchen

11. Rheingauer Wein beim Weinfest genießen

12. Bei der Whiskey-Messe neue Aromen kennenlernen

13. Über den herbstlichen Schafsberg spazieren

14. Kastanien sammeln auf dem Greifenberg

15. Eine Altstadt-Führung mit den Nachtwächtern mitmachen

16. Eisstock schießen in der WerkStadt in der Adventszeit

17. Das Jahreskonzert der Kreismusikschule erleben

18. Ein Schild mit einem humorvollen Spruch in der Altstadt kaufen

19. Einen Bratapfel auf dem Katharinenmarkt essen

20. Beim Drachenbootrennen die Teilnehmer anfeuern

21. Den Bona Baskets Limburg bei einem Spiel zuschauen

22. Ein Selfie mit dem Säufer auf der Plötze machen

23. Abkühlung im Schwimmbad suchen

24. Einen Baumkuchen beim Café Kosmol probieren

25. Die Salzfiguren am Haus vom Bäcker Hensler bestaunen

26. Die Altstadt von Limburg mit allen Geschichten entdecken

27. Durch die kleinen Geschäfte in der Altstadt bummeln

28. Den Straßenmusikern im Sommer lauschen

29. Auf dem Wochenmarkt einkaufen gehen

30. An der Lahn den Modellbootbauern zuschauen

31. Durch 800 Whiskeys in der Villa Konthor kosten

32. Erfahren, was ein Limburger Säcker ist

33. Auf dem Limburger Flohmarkt stöbern

34. Ein Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt trinken

35. Die Kunstsammlung und ihre wechselnden Ausstellungen besuchen

36. Den Dreierbundzug alle zwei Jahre erleben

37. Ein spannendes Buch aus der Bücherzelle lesen

38. Das neue Kulturzentrum entdecken

39. In einer Lodge auf dem Campingplatz übernachten

40. An der Lahn die Seele baumeln lassen

Lahntalschifffahrt Wappen von Limburg

41. Auf den Alubällen in der Fußgängerzone wippen

42. Die „Pusteblume“ bei der Stadthalle sehen, wenn das Wasser angeschaltet ist

43. Im Tal Josaphat den Kreuzweg gehen

44. Auf den Jahrmarkt der Sinne im Bischofsgarten gehen

45. Beim „Fink“ die Rutsche in den Keller runterrutschen

46. Eine Postkarte in den alten Briefkasten Ecke Barfüßergasse / Kornmarkt einwerfen

47. In der Altstadt die schmalste Stelle der „hohen Straße“ zwischen Köln und Frankfurt suchen

48. An der Kellerführung durch die Altstadt teilnehmen.

49.  Über den Rummel im Frühling / Herbst gehen

50. Allen erzählen, wie schön Limburg ist



51. Eine Kappensitzung beim Rauchclub 1884 e.V. erleben

52. Ein wenig Urlaubsfeeling im Cargo Beach an der Lahn genießen

53. Ein Schokoschaumgebäck, dunkle und weiße Schokobrötchen oder die Berliner Chips beim Bäcker Hensler essen und die ganze Atmosphäre in sich aufnehmen

54. Hinter dem Limburger Dom das Limburger Schloss entdecken

55. Limburger Säcker im Café Will probieren

56. Im Schokoladenhaus in die Welt der Schokolade abtauchen

57. Das Werner-Senger-Haus finden, wo Schinderhannes festsaß

Tourist-Information Limburg-Weilburg

58. Die jüdischen Kultbäder im Römer 2-4-6 entdecken

59. An der Lahn entlang spazieren gehen

60. Den Kanufahrern zuschauen

61. Sommerliche Flair beim Altstadtfest in sich aufsaugen

62. Am Brunnen auf dem Europaplatz gemeinsam mit den Kindern planschen

63. Gottesdienst mit Domsingknaben an Heilig Abend

64. Handwerkskunst aus dem Erzgebirge in der Altstadt entdecken

65. Die Etappen 15 und 16 des Lahnwanderweges ausprobieren

Lahn-Camino Pilgern Jakobsweg

66. Mit dem Kanu an der Obermühle ablegen und den Limburger Dom, Domfelsen und das Lahntal aus einer anderen Perspektive erkunden

67. Eis essen am Katzenturm

68. Dem versteinerten Zöllner im Brückenturm die Zunge rausstrecken

69. Das Schleusen von Kanuten und Booten beobachten

70. Den Dom mit einer besonderen Lichtillumination sehen

71. Ein Eis vom Lazzaris Eiscafé genießen

72. Von der Obermühle zur alten Lahnbrücke laufen, die Wasserstandsanzeigen der letzten Jahrhunderte bestaunen und sich neben dem Domfelsen ziemlich klein vorkommen

73. Lilos Laden in der Altstadt besuchen

74. An der Schnellladestelle von Fastned das Elektroauto mit bis zu 175 kW laden

75. E-Car-Sharing, um das eigene Auto stehen zu lassen

76. Die vielfältige Kultur erleben

77. Eine Runde drehen von der Nudelmanufaktur zur Kaffeemanufaktur und Eismanufaktur

78. In der Lahn schwimmen

79. Weilburger Schlosskonzerte am Dom besuchen

80. Auf die Stolpersteine achten

81. Eine Kappensitzung bei den Blauen Funkern erleben

82. Eine Sandburg bei den SummerGames auf dem Neumarkt bauen

83. Dem Marinemuseum im Katzenturm einen Besuch abstatten

Entlang der Lahn

84. Die Live-Sommer-Konzerte im Serenadenhof besuchen

85. Die Weihnachtskrippe bei den Pallottinern anschauen

86. Das Jugendangebot der Stadt wahrnehmen

87. Die vielfältigen Kunstausstellungen im Kreishaus genießen

88. Nostalgische Gefühle im Frühjahr bei den Oldtimern in der Innenstadt haben

89. Mit dem Fahrrad rund um Limburg fahren

90. Minigolf oder Shuffleboard in Linter ausprobieren

91. Geocaches rund um Limburg suchen

92. Einen Ausflug zum Sauerborn – Lubentiusbrunnen in Lindenholzhausen unternehmen

93. Sich von einem Jazzabend der Offheimer Jazzbären in der Gaststätte zur Turnhalle mitreißen lassen

94. Auf Teilen des Jakobsweg wandern

Katzenturm Limburg Lahn

95. Von der Lubentiuskirche in Dietkirchen auf die Lahn schauen

96. Den Dickerischer Maat besuchen

97. Die Kulturdenkmäler in Eschhofen wie St. Anna Kapelle oder Pfarrkirche St.Antonius Eremita entdecken

98. Das Limburger Becken zu Fuß erkunden

99. Im Schwimmbad Offheim ein paar Runden drehen

100. Die Modelflugtage in Staffel erleben

101. Kreativ- oder Mittelaltermarkt in Staffel besuchen

Zum Weiterlesen noch eine Empfehlung – Limburg von A bis Z von Manuela Seubert.

Ihr lasst Euch gerne von mir inspirieren? Dann spendiert mir gerne einen virtuellen Kaffee.

101 Dinge in Limburg machen

Landkreis Limburg-Weilburg von A – Z

Entdecke den Landkreis Limburg-Weilburg von A – Z. Er ist vielfältig und fantastisch. Begebe dich auf Erkundung zwischen Westerwald und Taunus und an die Lahn. 

Vielleicht ist für euch die eine oder andere Inspiration dabei, euch auf eine abwechslungsreiche Entdeckungsreise zu begeben.

A wie die Altstadt Limburg

Wer den Landkreis besucht, kommt an einem Besuch in der Altstadt Limburg nicht vorbei. Fachwerkhäuser und viele Geschichten gibt es hier zu entdecken. Ging doch die wichtige Handelsroute von Frankfurt nach Köln mitten durch die Altstadt. Sie war im 13. Jahrhundert das Nadelöhr auf dieser Strecke. Dieses Nadelöhr brachte den Limburgern auch ihren Spitznamen „Die Säcker“ ein. Sie halfen, die hochbeladenen Fuhrwerke an der engsten Stelle zu entladen, damit sie passieren konnten. Die Altstadt Limburg lässt sich auf verschiedene Weisen erkunden – dies geht digital oder im Geocaching.

B wie Burgen

Eine sehenswerte Burg hoch über der Lahn ist die Burg Runkel und auf der anderen Lahnseite ihr gegenüber die Burg Schadeck. Einen besonders schönen Blick hat man auf sie, wenn man mit dem Kanu aus Richtung Villmar auf der Lahn paddelt. Sie zählt mit zu den bekanntesten Burgen. Doch es gibt noch mehr. In Merenberg gibt es eine Burgruine, welche man von der B49 aus gut sieht. Weitere Burgen sind die Burg Waldmannshausen in Elbtal, die Burg Dehrn, die Burg Ellar, das Limburger Schloss, die Laneburg in Löhnberg sowie die Burgruine Freienfels in Weinbach. Insgesamt gibt es über 20 Burgen, Burgställe und Schlösser im Landkreis.

Kanu Tour Lahn Burg Runkel

C wie Chormusik

Der Landkreis ist eine sehr musikalische Region. Nicht nur die Limburger Domsingknaben und die Mädchenkantorei prägen die Region. Viele ehemalige Domsingknaben sind in der Region geblieben und haben neue Chöre gegründet, die hochwertige Chorliteratur präsentieren. Aber auch in der Laienszene nimmt der Chor eine große Rolle ein, hat doch jeder Ort seinen Kirchen-, Männer- oder gemischten Chor. Und obwohl manche Chöre auch um ihr Überleben kämpfen, ist die Region mit hochkarätiger Chormusik verbunden.

D wie Dom Limburg

Der Dom Limburg ist weit über den Landkreis hinaus bekannt. Früher zierte er den 1000-DM-Schein. Hoch thront er über dem Lahntal und ist ein heiß begehrtes Fotomotiv. Nach seinem Schutzpatron St. Georg wird er auch Georgsdom genannt. Direkt am Dom vorbei gelangt der Besucher zum Limburger Schloss. Der Dom hat sieben Türme und ist daher einmalig unter den deutschen Kirchen. Nur von wenigen Stellen sind alle sieben Türme gleichzeitig zu sehen. Einen dieser Blicke gibt es vom Greifenberg aus. Frühromanische und frühgotische Elemente sind in ihm vereint. Im Jahre 910 begann der Vorgängerbau zu dieser prächtigen Kirche. Und direkt hinter dem Dom versteckt sich das Schloss Limburg, welches auch eine interessante Geschichte hat.

Domplateau Limburg

E wie das Ewige Eis

Der kälteste Punkt in der Region in das Ewige Eis in Dornburg. Selbst wenn im Sommer die Temperaturen auf über 30 Grad steigen, wird es dort nicht wärmer als drei Grad. Es handelt sich um ein einzigartiges Phänomen im Westerwald, welches 1839 beim Abbau von Basaltstein entdeckt wurde. Der Aufbau des Berges mit seinen Rissen und Klüften begünstigt die Eisbildung tief im Berg.

F wie Freienfelser Ritterspiele

Jedes Jahr im Mai herum finden die Freienfelser Ritterspiele statt  Sie gehören mit zu den ältesten und größten Mittelalterveranstaltungen in Deutschland. Im Schatten der Burganlage aus dem 13. Jahrhundert schlagen die Ritter und ihr Gefolge ihr Lager auf und entführen für vier Tage die Menschen in eine vergangene Zeit.

G wie Gerlach I. (Herr von Limburg)

Gerlach I. oder auch von Ysenburg (1227 – 1289) war seit 1258 Herr der Stadt Limburg und umliegender Dörfer. 1231 brachte er von einer Italienreise die Franziskanermönche mit und erlaubte ihnen den Bau eines Klosters in Limburg. 1279 kam es zu einem Bürgeraufstand in der Stadt und sie vertrieben Gerlach I. Nach langen Verhandlungen durfte er auf die Burg zurückkehren, welche er weiter ausbaute. Aber er musste den Bürgern einige Freiheiten zugestehen wie das Recht zur Steuererhebung, die innere Gerichtsbarkeit, Eheschließungen und zum Wohnwesen.

Aber auch G wie der Goldene Grund mit den Kommunen Selters (Taunus), Bad Camberg, Hünfelden und Brechen. Ein besonderer Lössboden macht die Region zu was besonderem, wenn die Felder im Sommer golden leuchten.

H wie Heidehäuschen

Das Heidenhäuschen bei Hadamar ist ein Bergrücken am südlichen Rand des Westerwaldes. Das Naturschutzgebiet liegt zwischen Hadamar und Waldbrunn und besteht hauptsächlich aus Gestein vulkanischen Ursprungs. Schon früh siedelten Menschen dort wie ein Steinkistengrab aus 1900 vor Christus beweist. Auch archäologische Funde aus anderen Epochen zeigen eine frühe Besiedlung an. Rund um das Heidenhäuschen könnt ihr euch auf die Spuren der Kelten begeben.

I wie Ibachseiche

In den Steilhängen der Lahn bei Villmar steht die Ibachseiche, ein Naturdenkmal, zur Erinnerung an Pfarrer Johannes Ibach (1825 -1908). In Frankfurt geboren kam er während seiner Ausbildung zum Priester nach Limburg und fand im Bischof Peter Josef Blum einen Freund und Förderer. Er wirkte viele Jahre am Limburger Dom, bevor er 1869 die Pfarrei Villmar übertragen bekam. Er befruchtete das Gemeindeleben und war für einige kirchliche Bauprojekte verantwortlich. An der Südseite der Pfarrkirche fand er seine letzte Ruhestätte.

J wie Jüdische Friedhöfe

Im Landkreis lebten Juden und Jüdische Friedhöfe in den Kommunen zeugen davon. Von manchen Friedhöfen ist die Geschichte bekannt wie vom jüdischen Friedhof zwischen Langendernbach und Frickhofen, welcher ab 1913 errichtet wurde. Bei anderen jüdischen Friedhöfen wie dem in Schupbach ist das genaue Alter nicht bekannt. Eine Übersicht zu den jüdischen Friedhöfen im Landkreis findet ihr hier.

K wie Kristallhöhle Kubach

Um tief in die Erde des Landkreises einzutauchen, empfiehlt sich ein Besuch der Kristallhöhle Kubach. Es handelt sich um eine einzigartige Höhle in Deutschland, denn es ist die einzige Calcithöhle und besitzt die höchste Halle aller Schauhöhlen. Sie entstand in der Eiszeit. Wie groß sie insgesamt ist, kann nicht genau gesagt werden, denn bis heute ist nur ein kleiner Teil der Höhle freigelegt.

L wie Lahn

Die Lahn prägt den Landkreis und zieht die Touristen an. Entlang des Lahnwanderweges lässt sich der Landkreis mit einem besonderen Blick vom Wasser aus entdecken. Kanutouren laden im Sommer ein, die Perspektive zu wechseln. Die Lahn führt den Besucher entlang von Burgen und Kirchen. Insgesamt ist die Lahn als rechter Nebenfluss des Rheins 245,6 Kilometer lang und fließt neben Hessen auch durch Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.



M wie Mordschau Elz

Die Mordschau liegt im Elzer Wald Richtung Niedererbach. Es rankt sich eine Sage um diesen Ort, welche besagt, dass im 30-jährigen Krieg die Schweden ein Blutbad an den Elzer Bürgern verübten, die sich dort versteckten. Doch ganz so blutrünstig ist der Namensursprung nicht. Viel mehr kommt der Name aus dem keltischen und bedeutet „mortsaue“, was so viel heißt wie sumpfige Wiese.

N wie deutsches Adelsgeschlecht Nassau

Das weitverzweigte deutsche Adelsgeschlecht Haus Nassau hat seine Spuren im Landkreis hinterlassen. Einer der bekanntesten Vertreter ist Fürst Johann Ludwig (1590 bis 1653) aus der Linie Nassau-Hadamar. Er ließ die Hadamarer Burg zu einem modernen Schloss umbauen, das heute nicht nur Teile der Kreisverwaltung beherbergt, sondern auch das Glasmuseum sowie eine Aula für festliche Anlässe. Über die Region hinaus bekannt wurde er durch sein Verhandlunsgeschick im 30-jährigen Krieg, wo er den Westfälischen Frieden mit verhandelte. Ebenfalls mit dem Haus Nassau verbunden ist die barocke Schlossanlage in Weilburg, welche von Graf Johann Ernst von Nassau-Weilburg errichtet wurde.

Landkreis Limburg Weilburg ABC

O wie Orgeln

Unter den 15 ältesten Orgeln in Hessen kommen drei aus dem Landkreis. Die älteste Orgel ist dabei die Orgel in der Stadtkirche Limburg aus dem Jahr 1686, gefolgt von der Orgel aus der Schlosskirche in Weilburg aus 1710 sowie der Orgel aus St. Lubentius in Dietkirchen aus 1711. Doch auch andere Orgeln aus dem Landkreis sind historisch oder zählen zu überregional bekannten Neubauten.

P wie Pallotiner

Zahlreiche Glaubensgemeinschaften hatten ihre Heimat im Landkreis. Bis heute ist die Gemeinschaft der Pallotiner in Limburg. Sie kamen 1892 in die Kreisstadt mit dem Auftrag, die damalige Kolonie Kamerun zu missionieren. Bis 1945 befand sich in Limburg die Theologische Hochschule der Gemeinschaft und zahlreiche Brüder wurden hier ausgebildet. Der bekannteste Vertreter, Pater Richard Henkes wurde am 15. September 2019 im Limburger Dom selig gesprochen.

Q wie Quellen im Landkreis

Die bekanntesten Quellen des Landkreises sind die Mineralquellen in Niederselters, welche ab dem 17. Jahrhundert als Selterswasser abgefüllt und weltweit exportiert wurde. Daneben gibt es zahlreiche andere Quellen wie der Sauerborn in Lindenholzhausen oder das Elzer Tröpfchen. Der Sauerborn in Lindenholzhausen, auch als Lubentiusbrunnen bekannt, gab den Hollesser ihren Namen „Kruggeltje“, denn sie holten mit Steinkrügen immer Wasser aus der Quelle. Manchen Quellen wurden in der Vergangenheit auch Heilwirkungen nachgesagt. Bis heute wird Selterswasser in Löhnberg abgefüllt und der frisch sanierte Sauerborn soll perlendes Wasser haben.

R wie Rosengarten Hadamar

Der Rosengarten auf dem Herzenberg in Hadamar ist immer ein Besuch wert. Der englische Rosengarten ist einmalig im Westerwald und es lassen sich verschiedene Bereiche entdecken. Zwar stehen die vielen Rosen im Mittelpunkt, doch zu jeder Jahreszeit berauschen auch andere Blumen den Besucher. Fast wöchentlich präsentiert sich der Garten in einem anderen Gewand. Bei einem Besuch im Rosengarten empfiehlt sich ein Verweilen in der Herzenbergkapelle.

Rosengarten Hadamar

S wie Schloss Weilburg

Ein gern besuchter Ort im Landkreis ist das Schloss Weilburg. Die Anlage zählt mit zu den bedeutendsten barocken Schlossanlagen in Hessen. Es erhebt sich auf einem Bergsporn über der Lahn und bietet einen imposanten Anblick. Im Sommer ist es Veranstaltungsort der Weilburger Schlosskonzerte. Viel zur Geschichte lässt sich im Schloss entdecken und der Schlossgarten lädt zum Flanieren und Verweilen ein. Einmal in Weilburg lohnt sich auch ein Gang durch die Altstadt sowie ein Besuch im Bergbaumuseum.

T wie Taunus und Westerwald

Der Landkreis liegt zwischen den Mittelgebirgen Taunus und Westerwald, wobei der größte Teil in einer von der Lahn geschaffenen Tallandschaft liegt.

U wie Unica Bruch

Der Unica Bruch in Villmar gibt besondere Einblicke in vergangene Zeiten. An einer glattgesägten und geschliffenen Wand erhält der Besuch einen einmaligen Blick auf ein Stromatoporenriff aus dem Mitteldevon. Es lassen sich Lebewesen entdecken, die es heute so nicht mehr gibt. Ab dem 16. Jahrhundert wurde der Lahnmarmor abgebaut und weltweit verarbeitet. Interessantes zum Lahnmarmor und zu seiner Verarbeitung gibt es im Lahn-Marmor-Museum zu erfahren.

Lahn-Marmor-Museum Villmar

V wie Vereine

Der Landkreis wird von zahlreichen Vereinen geprägt, in denen sich die Menschen ehrenamtlich engagieren. Sie machen die ländliche Region aus, gestalten das kulturelle Leben vor Ort oder tragen als ehrenamtliche Einsatzkräfte zur Sicherheit der Bürger bei. Ihnen könnte ich ein eigenes ABC von A wie Angler über M wie Mandolinenverein bis Z wie Zumbagruppe widmen.    

W wie Wanderwege

Zahlreiche Wanderwege durchziehen den Landkreis und führen durch landschaftliche sehenswerte Regionen. Der bekannteste ist wohl der Lahnwanderweg, der entlang der Lahn durch eine tolle Region führt. Rund um Dornburg führt der Blasiussteig, der einige geschichtliche Entdeckungen ermöglicht. Mit dem Lahn-Camino führt ebenfalls ein Stück Jakobsweg durch den Landkreis. Der Rundwanderweg „Wäller Tour“ führt im Nordkreis bei Langendernbach ein Stück durch den Landkreis. Der Hessenweg kommt vom Taunus und führt durch die Altstadt von Bad Camberg.

Greifenberg Limburg

X wie Xylophon

Das Xylophon steht hier stellvertretend für die Musik, denn nicht nur gesanglich macht der Landkreis einiges her. Mit den Kreismusikschulen in Limburg sowie Weilburg findet qualitativ hochwertige Ausbildung an diversen Instrumenten statt, nicht zu vergessen die zahlreichen Musiklehrer, die privat Unterricht geben. Dies schlägt sich in zahlreichen kulturellen, musikalischen Veranstaltungen nieder.

Y wie das Grafengeschlecht Ysenburg

Das Grafengeschlecht Ysenburg oder auch Isenburg ist eng mit Limburg verbunden. Es handelt sich um ein Hochadelsgeschlecht mit Wurzeln im 11. Jahrhundert bis weit ins 18. Jahrhundert hinein. Die Stammburg war die Isenburg im Westerwald. Das Haus Limburg auch Ysenburg-Limburg war ein Seitenarm und regierte 150 Jahre lang im 13. Und 14. Jahrhundert in Limburg an der Lahn. Sitz war die Burg Limburg. Die Grabanlage der Familie befand sich in dem Kloster der Franziskaner, die heutige Stadtkirche.

Z wie Zeppelin

1910 erregte eine Zeppelin-Notlandung in Blumenrod für großes Aufsehen. Zur Notlandung kam es aufgrund eines Unwetters. Viele Bürger schauten sich das Luftschiff an. Das Unwetter sorgte jedoch dafür, dass sich die Haltetaue lösten und der Zeppelin führerlos Richtung Weilburg trieb, wo er am Webersberg abstürzte. Die Zeppelinstraße erinnert an dieses Ereignis.

Landkreis Limburg-Weilburg

Beselich Wallfahrtskapelle und Klosterruine

Wallfahrtskapelle und Klosterruine Beselich

Auf dem Beselicher Kopf finden sich die Wallfahrtskirche „Maria Hilf“ sowie die Reste eines ehemaligen Klosters. Die Marienkapelle ist ein bedeutender Wallfahrtsort im Bistum Limburg.

Obertiefenbach, Niedertiefenbach und Schupbach rahmen den Beselicher Kopf ein. Fast mittig zwischen diesem Dreieck liegt die Wallfahrtskapelle „Maria Hilf“. In direkter Nähe der Kapelle befindet sich ein Parkplatz. Jedoch erreichen Wanderer, welche von Weilburg nach Runkel über den Wanderweg des Westerwaldvereins gehen, ebenfalls die Kapelle auf ihrem Weg.

Beliebter Wallfahrtsort

Die Wallfahrtskapelle Maria Hilf wurde 1767 erbaut und ist bis heute ein beliebter katholischer Wallfahrtsort. Auf dem Weg von Obertiefenbach nach Beselich stehen zudem sieben Kapellchen zum Gedenken an die Schmerzen Mariens. Von 1802 bis 2019 befand sie sich im Eigentum der katholischen Kirchengemeinde St. Ägidius Beselich-Obertiefenbach und ging nun in das Eigentum der neuen Pfarrei St. Johannes Nepomuk Hadamar über.

Wallfahrtskapelle Beselich

Vom Beselicher Kopf mit seiner Erhebung von 296 m gibt es einen schönen Blick über die Umgebung. Es handelt sich um die höchste Erhebung in der Gemeinde Beselich. Der Ursprung der Kapelle geht auf die Initiative des Franziskanereremiten Leonhard, mit bürgerlichem Namen Georg Niederstraßen, zurück. Ein bewegtes Wanderleben liegt hinter ihm, als er ins Hadamarer Land kommt und in der Nähe des ehemaligen Klosters Beselich einen geeigneten Platz findet, um der Gottesmutter eine Kapelle zu bauen. Am 8. September 1767 weiht der Obertiefenbacher Pfarrer Löhr die Kapelle.

Bis heute ist die Kapelle Ziel vieler Wanderer und Pilger. Zum Gebet ist die Kapelle ganzjährig geöffnet. (Quelle Wikipedia)

Letzte Mauern eines Klosters

Rechter Hand an der Wallfahrtskapelle vorbei führt der Weg zu einem Gehöft. Links vom Weg stehen noch einige Mauern des ehemaligen Klosters Beselich. Die Klosterruine ist denkmalgeschützt. Priester Gottfried von Beselich vermachte vor 1163 dem Kloster Arnstein eine Kapelle mit zehntfreien Hof. Dies war die Grundlage des Klosters. Graugraf Ludwig III. errichtete dieses zwischen 1163 und 1185 auf dem Beselicher Kopf. Geführt wurde das Kloster von den Prämonstratenser-Chorfrauen, dem Abt von Arnstein unterstellt. Der Adel war sehr großzügig dem Kloster gegenüber, so dass dieses zu einem reichen Adelskloster wurde. Es handelte sich um eine dreischiffige romanische Basilika ohne Querschiff.

Klosterruine Beselich

In der Folgezeit gab es zahlreiche Überfälle auf das Kloster. Von einem solchen Überfall im 15. Jahrhundert erholte es sich kaum und Ende des 16. Jahrhundert wurde es aufgelöst, da die Nonnen den neuen Glauben nicht annahmen. Kurze Zeit wurde das Gebäude noch als Hospital genutzt. Die Hadamarer Jesuiten übernahmen das Gebäude 1637 und nutzten es als Steinbruch für ihren Residenzbau. 1660 folgte der völlige Abbruch. 1985 übernahm der „Verein zur Erhaltung der Klosterruine Beselich“ die Trägerschaft und führte umfangreiche Restaurationsarbeiten durch. Dieser Verein löste sich 2019 jedoch auf, ein Freundeskreis möchte sich weiterhin für den Erhalt der Ruinen einsetzen.

Klosterruine Beselich

Wer mehr über die Gemeinde erfahren möchte, hat in der Heimatstube in Obertiefenbach am 2. Sonntag im Montag die Gelegenheit dazu.

Wallfahrstkirche Klosterruine Beselich Pinterest

Geschichte von Beselich in der Heimatstube entdecken

Früher Volksschule, heute Pfarrheim und Heimatstube – im Heimatmuseum Beselich-Obertiefenbach lässt sich tief in die Geschichte der Gemeinde eintauchen. Alte Gegenstände geben Einblicke in das Leben, das Handwerk und die Traditionen der Gemeinde.

Heimatstube Beselich-Obertiefenbach

Auf 190 Quadratmetern sind im Pfarrheim Alte schule, An der Kirche 12, heimatgeschichtliche Schätze zu entdecken. Betreten die Besucher die Räume des Heimatmuseums, fällt der erste Blick auf einen riesigen Kronleuchter. Dieser war ein Geschenk des Herzog zu Nassau, als die Kirche 1888 eingeweiht wurde. Heute hängt er in der Heimatstube. Doch er ist nicht das älteste Stück in der Sammlung. Hierbei handelt es sich um einen schwarzen Zylinder, der über 200 Jahre alt ist und in Limburg angefertigt wurde.

Leben von früher

Aber auch ein 100 Jahre altes Radio oder altes Geschirr gibt es zu entdecken. Ein Bereich ist wie die Werkstatt eines Schuhmachers gestaltet und an anschaulichen Exemplaren lässt sich zeigen, wie früher Schuhe hergestellt wurden. Weiterhin zeigt die Dauerausstellung eine alte Wohnstube mit Herd, ein Bett mit Strohmatratze, Arbeitsgeräte von Schreiner und Zimmerer, Dachdeckers und Anstreichers. Ebenfalls erfährt der Besucher etwas über die Landwirtschaft von damals oder wie der Haushalt geführt wurde.

Heimatstube Obertiefenbach

Heimatstube Obertiefenbach

Einblicke in die Vergangenheit

Haushaltsgegenstände, Handwergzeug zum Schlachten und zum Herstellen von Butter sowie Gegenstände aus der Kirche ergänzen das Museum. Eine Vielzahl von Fahnen, Fotografien, Büchern, Bildern oder Dokumenten entführen in das Leben früherer Generationen.

Auf dem Beselicher Kopf wurde Basalt abgebaut und auch davon erzählen die regionaltypischen Ausstellungsstücke. Der Besucher erfährt etwas über typische Gesteine aus der Region wie Basalt, Ton, Quarzit und Eisenstein. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen über 500 Vertriebene nach Obertiefenbach, wurden Teil der Gemeinde und brachten ihre Traditionen mit ein. Seit den 1950er Jahren prägten sie das gesellschaftliche Leben im Dorf mit.

Heimatstube Obertiefenbach

Heimatstube Obertiefenbach

Doch nicht nur an das Leben vor Ort erinnert die Heimatstube. Aus der neueren Zeit stammen Zeugnisse des bekanntesten Gemeindemitglied und Ehrenbürgers Georg Leber, welcher am 7. Oktober 2020 100 Jahre alt geworden wäre. Aktiver Gewerkschaftler, Vorsitzender der IG Bau, später Verkehrsminister, Verteidigungsminister und Bundestagsvize – die originale Ernennungsurkunde des verstorbenen Bundesverteidigungsministers gibt es zu bestaunen.

Heimatstube Obertiefenbach

Der neuste Schatz sind Gemeinde- wie auch Stockbücher von 1827 bis zur Auflösung der Gemeinde, welche Einblicke in Ein- und Ausgaben der Gemeinde sowie Grundstücksverhältnisse gibt. Doch die Heimatstube verweilt nicht nur in der Vergangenheit. In einem kleinen Raum befindet sich ein Archiv. Hier sammeln die Mitglieder des Männerwerks bis heute Zeitungsartikel aus der Gemeinde und bewahren diese geordnet auf.

Heimatstube Obertiefenbach

Kleine Geschichte des Gebäudes

Das denkmalgeschützte Gebäude befindet sich in direkter Nähe zur Kirche und zur Verwaltung in Obertiefenbach. 1870 als Schule gebaut. 110 Jahre lang bis 1983 wurden in diesem Gebäude die Kinder des Ortes unterrichtet. Danach stand das Gebäude bis 1986 leer und es gab Probleme mit Vandalismus. 1986 ging das Gebäude in den Besitz der Kirchengemeinde St. Ägidius Beselich-Obertiefenbach über und gehört inzwischen zur Kirchengemeinde St. Johannes Nepomuk Hadamar.

Die Kirchengemeinde investierte viel in den Brandschutz des Gebäudes und inzwischen ist die Bücherei dort untergebracht, im Pfarrsaal finden Chorproben und Feierlichkeiten statt. Die 190 Quadratmeter unter dem Dach beheimaten die Heimatstube. Diese feierte 1998 Eröffnung. Mit ehrenamtlichen Engagement bauten Mitglieder des Katholischen Männerwerks der katholischen Kirchengemeinde „St. Ägidius“ das Dach aus, sammelten die Exponate zusammen und pflegen bis heute die Heimatstube.

Das Heimatmuseum öffnet jeden zweiten Sonntagnachmittag im Monat seine Türen. Der Besuch kostet keinen Eintritt, die Mitglieder freuen sich über eine Spende. Es ist nur eine Heimatstube unter vielen im Landkreis Limburg-Weilburg, welche die Geschichte bewahren und das Gedächtnis eines Ortes sind.

Und wenn ihr in Beselich seid, dann besucht doch auch die Wallfahrtskapelle und die Klosterruine zwischen Schupbach und Obertiefenbach auf dem Beselicher Kopf.