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Autor: Heike Lachnit

Weihnachtsmärkte im Landkreis Limburg-Weilburg

Weihnachtsmärkte im Landkreis Limburg-Weilburg

Die Adventszeit steht vor der Tür und die Weihnachtsmärkt locken vielerorts wieder zum Zusammenkommen und Geselligkeit. Im Landkreis Limburg-Weilburg laden zahlreiche Märkte dazu ein, sich in Weihnachtsstimmung zu bringen und den besonderen Zauber der Zeit zu genießen.

Limburger Weihnacht

Eine festliche Atmosphäre, Glühweinduft und Weihnachtsklang laden in der gesamten Limburger Innenstadt dazu ein, in den Vorweihnachtszeit in die Kreisstadt zu kommen und den Advent zu genießen.

Vom 28. November bis zum 22. Dezember lädt der Christkindlmarkt zu einem Besuch ein mit seinen zahlreichen Buden. 41 Stände, vier Hobbyhäuschen mit wechselndem Angebot, zwei Kinderkarussells sowie eine Bühne auf dem Kornmarkt mit vielfältigen Programm möchten auf Weihnachten einstimmen.

Neben diesem zentralen Markt finden zahlreiche Weihnachtsveranstaltungen statt, welche ihr alle auf der Homepage der Stadt Limburg findet.

In Linter findet am Samstag, 29.November ab 16.30 Uhr ein traditioneller Adventsmarkt rund um das Bürgerhaus statt.

Am 06.Dezember findet von 15 bis 19 Uhr der Blumenröder Weihnachtsmarkt in dem Innenhof der Domäne Blumenrod statt.

Vom 28. November  bis 30. Dezember hat der Weihnachtszauber auf dem Posthof der Werkstadt mit Eisstockschießen geöffnet.

Weihnachten im Südkreis

Christkindlmarkt Bad Camberg

Am ersten Adventswochenende, 29./30. November 2025, findet der Christkindlmarkt in der Kurstadt Bad Camberg statt. Die Stadt lädt zusammen mit dem Verein „Wir für Bad Camberg“, vielen karitativen Gruppen sowie Vereinen in die weihnachtliche Atmosphäre ein. Der Weihnachtszauber erstrahlt am Samstag von 11 bis 22 Uhr und am Sonntag von 11 bis 19 Uhr.

Mehr auf der Homepage der Stadt Bad Camberg.

Eine „Weihnachtliche Stadtführung mit historischen Hintergrund“ wird ein besonderes Ereignis sein. Sie findet am Samstag, den 29.11. statt, Treffpunkt ist um 10.30 Uhr vor dem Kurhaus.

Der Dombacher Adventszauber findet immer am 3. Advent statt von 12 Uhr mit Markteröffnung bis 18 Uhr mit dem Nachtwächter.

Weihnachtszeit in Brechen

Rund um das Alte Rathaus in Niederbrechen lädt der Kultur- und Verschönerungsverein am Samstag, 13. Dezember ab 18 Uhr zum Hüttenzauber ein. Am Sonntag, den 7. Dezember findet rund um den Brunnenplatz der Weihnachtsmarkt in Oberbrechen ab 11.30 Uhr sowie ab 12 Uhr rund ums Gemeinschaftshaus der Weihnachtsmarkt in Werschau ein.

Hünfeldener Winterzauber

Am dritten Advent (14. Dezember) findet in Kirberg ab 12 Uhr der Hünfeldener Winterzauber statt. Über 100 Stände laden in den prachtvoll geschmückten Kirberger Ortskern ein. Eine einmalige Atmosphäre versetzt die Besucher in Weihnachtsstimmung.

Weihnachten in Selters

Am Niederselterser Mineralbrunnen findet am Samstag, der 13. Dezember der Weihnachtsmarkt im Ortsteil Niederselters statt. Der traditioneller Weihnachtsmarkt auf dem Brunnengelände in herrlich gemütlicher Atmosphäre bekam an neuer Örtlichkeit letztes Jahr bereits viel Lob. Im Anschluss an den Weihnachtsmarkt lädt der Jugendrat alle, die noch keine Lust haben nach Hause zu gehen, ins Krugmagazin (neben dem Brunnengelände) zur After Christmas Party ein.

Weihnachten im Nordkreis

Christkindlmarkt Elz

Am 1. Advent, dem 30.November, findet der Christkindlmarkt auf in den Elzer Straßen statt. Mit Hobbyhäuschen und weihnachtlichen Ständen lädt der Markt zum Verweilen ein.

Vom 29. November bis zum 14. Dezember findet der beliebte „Elzer Weihnachtszauber“ statt. Eröffnet wird die 265 Quadratmeter große Kunststoff Schlittschuhbahn wohl wie jedes Jahr am Samstagabend, dem 29. November bereits ab 13 Uhr, die offizielle Eröffnung ist um 19.30 Uhr.

Weihnachtsmärkte in Hadamar

Hadamarer Schlossweihnacht

Am 1. und 2. Adventswochenende findet wieder die Schlossweihnacht am Hadamarer Schloss, statt. Insgesamt 17 Stände mit kulinarischen Köstlichkeiten, traditioneller Handwerkskunst und heißem Glühwein, verkauft von heimischen Vereinen und Institutionen, sowie ein festliches Bühnenprogramm sorgen für Weihnachtsstimmung bei Jung und Alt.

Am 29.November findet ein Weihnachtsbasar in der Glasfachschule vn 12 bis 15 Uhr statt.

Am 3. Adventswochenende (13. und 14. Dezember) findet die beliebte Mannebacher Dorfweihnacht auf der Host statt. Am Samstag geht es 16 Uhr los. Durch das Lichterzelt ist die Atmosphäre immer eine ganz besondere. Um 19 Uhr gibt es einen Fackelzug der Jugendfeuerwehr und um 19.30 Uhr ist die offizielle Eröffnung. Der Musikverein lädt danach zu weihnachtlichen Klängen ein. Am Sonntag geht es um 14 Uhr weiter.

Adventszeit in Dornburg

Am 1. Adventswochenende findet der 37. Frickhöfer Weihnachtsmarkt statt. Rund um das Bürgerhaus entsteht das weihnachtliche Hüttendorf. Am Samstag, 29.November lädt ab 18 Uhr der Hüttenabend mit Musik, Glühwein und allerlei Leckereien ein. Am Sonntag, 30.November ab 11 Uhr findet der traditionelle Weihnachtsmarkt und eine große Ausstellung im Bürgerhaus statt.

Weihnachten im Oberlahn-Gebiet

Weihnachtsmärkte in Beselich

Am 06.Dezember findet ein Weihnachtsmarkt auf dem Dorfplatz in Heckholzhausen statt.

Burgweihnacht in Löhnberg

In Löhnberg wird die Schlossweihnacht rund um die Laneburg wieder aufleben gelassen. Am Samstag, 29.11.2025 gibt es ab 18 Uhr ein Vorglühen. Am Sonntag, den 30.11.2025 heißt es im Anschluss an den ökumenischen Gottesdienst ab 10.30 Uhr Markt mit geselligem Zusammensein, Speisen und Getränken.

Weihnachtszeit in Mengerskirchen

Am 07. Dezember findet rund im und am Schloss in Mengerskirchen der Nikolausmarkt statt. Um 11 Uhr findet die Markteröffnung statt, um 15.30 Uhr kommt der Weihnachtsmann. Dazwischen gibt es ein buntes Programm.

Weihnachtsmarkt Runkel

Am 2. Adventswochenende – 6./ 7. Dezember- findet in der Burgstraße, dem Schlossplatz und in der Zehntscheune der Weihnachtsmarkt in Runkel statt mit kulinarischen Köstlichkeiten, Kinderbelustigung sowie weihnachtlicher Marktmusik.

Vermutlich am 29.November findet der 5. Schadecker Winterzauber am Haus der Vereine statt. Handgemachtes, Bastelaktionen und köstliche Leckereien werden angeboten.

Adventszeit in Villmar

Am 6./ 7.Dezember findet direkt in Villmar der Weihnachtsmarkt mit Hobbyausstellern rund um das Rathaus und den Brunnenplatz statt.  

Weihnachtsmarkt Weilburg

Der traditionelle Weilburger Weihnachtsmarkt unter dem Lichterzelt im Herzen Weilburgs findet in diesem Jahr am dritten und vierten Adventswochenende vom 12. bis 12.Dezember und vom 19. bis 21.Dezember 2025 statt.

Ein weihnachtlich geschmücktes Dorf lädt zum Verweilen auf dem Marktplatz von Weilburg ein, welches mit vielen Lichter mit einem romantischen Flair verzaubert. Charmant wirkt die Kulisse der Altstadt mit dem Schloss und dem Marktplatz. Es gibt eine abwechslungsreiche, musikalische Umrahmung des Geschehens.

Auch in den Ortsteilen laden Weihnachtsmärkte zum geselligen Zusammenkommen ein wie am 29. November ab 16 Uhr auf der „Zeil“ in Hirschhausen.

Weihnachtsmarkt Weilmünster

Der Marktflecken Weilmünster lädt am Freitag, den 28. November ab 17 Uhr zu einem Weihnachtsmarkt mit langen Einkaufsnacht ein. Von der Pforte bis zum Bürgerhaus laden mehr als 30 Stände von ortsansässigen Einzelhändlern, Kleingewerbetreibenden und Hobbykünstlern mit ihrem liebevollen und kreativen Angebot zum bummeln ein. Vor dem Bürgerhaus befindet sich die „Schlemmer-Meile“.

Weilmünster on Ice – die beliebte Eisbahn auf dem Marktplatz- findet wieder ab Ende November statt. Wenn genaue Daten feststehen, werde ich diese hier veröffentlichen.  Bereits zum 18. Mal gibt es diese tolle Attraktion im Marktflecken. Mehr dazu findet ihr hier

Am 1. Advent lädt Wolfenhausen ab 14 Uhr rund ums Dorfgemeinschaftshaus zum Weihnachtsmarkt ein.

Adventszeit in Weinbach

Am 6. Dezember ab 18 Uhr findet die Freienfelser Burgweihnacht statt. Am 7. Dezember geht es ab 14 Uhr weiter. Der Weihnachtsmarkt entführt ins Mittelalter mit Musik, deftigem Essen und Kunsthandwerkerständen.

Am 1. Adventswochenende findet ein Kunst-Weihnachtsmarkt in Weinbach im alten Spritzenhaus statt.

Wochenmärkte im Landkreis Limburg-Weilburg

Wochenmärkte im Landkreis Limburg-Weilburg bieten die Möglichkeit, frische und regionale Lebensmittel direkt von Erzeugern aus der Region zu kaufen. Ob Obst, Gemüse, Brot, Käse oder Fleisch, die Märkte sind nicht nur Einkaufsmöglichkeiten, sondern auch beliebte Treffpunkte in den Städten und Gemeinden des Landkreises.
Hier findet ihr eine Übersicht der regelmäßig stattfindenden Wochenmärkte im Landkreis Limburg-Weilburg mit ihren Terminen und Standorten.

Versorgung im ländlichen Raum

Die regelmäßigen Wochenmärkte im Landkreis Limburg-Weilburg bieten nicht nur regionale Lebensmittel an. In manchen Kommunen sind sie dafür da, um den Menschen vor Ort ein Angebot zu machen, da es keine Nahversorger oder die sogenannten Tante-Emma-Läden in den kleinen Orten gibt. So haben auch die Menschen, die nicht so mobil mit dem Auto sind, die Möglichkeit, sich einzudecken. Nachfolgend findet ihr eine Liste der Wochenmärkte, die regelmäßig im Landkreis Limburg-Weilburg stattfinden.

Wochenmarkt Limburg

Der Wochenmarkt auf dem Neumarkt in Limburg zählt zu den größten und bekanntesten Wochenmärkten im Landkreis Limburg-Weilburg. Jeden Mittwoch und Samstag findet auf dem Neumarkt in Limburg der Wochenmarkt statt. Am Mittwoch finden sich etwas weniger Aussteller auf dem Markt, am Samstag gibt es die volle Vielfalt – Obst, Gemüse, Brot und Backwaren, Fleisch, Fisch. Im Frühjahr findet Ihr Pflanzen für die Fensterbank und den Garten. Inzwischen gibt es am Samstag auch Sitzgelegenheiten vor Ort. Das Markttreiben könnt ihr dann bei einem Kaffee und einem Stück Kuchen in vollen Zügen genießen.

Mehr Informationen findet ihr hier

Wochenmarkt Dauborn (Hünfelden)

Jeden Donnerstag von 10 bis 14 Uhr findet der Wochenmarkt auf dem Parkplatz der Mehrzweckhalle Dauborn, einem Ortsteil von Hünfelden, statt. Das vielfältige Angebot reicht von Obst und Gemüse über Backwaren, Fleisch- und Wurstwaren bis hin zu geröstetem Kaffee, Feinkost und Bekleidung.

Markt in Haintchen (Selters)

In dem Selterser Ortsteil Haintchen konnte ein Wochenmarkt etabliert werden, nachdem es dort keinerlei Einkaufsmöglichkeit mehr gab. Der Wochenmarkt findet am Dienstag, von 9 bis 13 Uhr auf dem Festplatz statt. Im Winter geht der Markt in die Winterpause (November bis April)

Wochenmarkt Weilburg

Der Wochenmarkt in Weilburg findet immer mittwochs von 8 bis 16 Uhr auf dem Marktplatz statt. Es gibt Obst und Gemüse, Käse und Fisch, Wurst, Brot und Marmelade. Seit vielen Jahrzehnten findet der Markttag in der Residenzstadt statt und ist sehr beliebt in der Region.

Wochenmarkt Weilburg

Regionalmarkt Weinbach

Jeden ersten Mittwoch im Monat ab 15 Uhr findet der Weinbacher Regionalmarkt auf dem Rathaushof, Elkershäuser Straße, statt. Neben lokalen und regionalen Lebensmitteln und Kreativständen bieten die Vereine und Gruppierungen der Gemeinde abwechselnde Bewirtung an.

Markt Weilmünster

Alle zwei Wochen, in den ungeraden Kalenderwochen, findet donnerstags von 14.30 bis 18 Uhr auf dem Parkplatz im Mühlweg der Wochenmarkt in Weilmünster statt. Neben Imbiss, Imkerei, einem Fischhändel sowie Eierverkauf, welche regelmäßig vor Ort sind, kommen auch immer mal wieder andere Anbieter hinzu.

Ich kann es sehr empfehlen, die Wochenmärkte in der Region zu besuchen und ihren eigenen Flair zu genießen. Zusammenkommen, sich austauschen und Direktvermarkter aus der Region kennenlernen, lohnt sich sehr.

Häufig gestellte Fragen

Wann finden die Wochenmärkte im Landkreis Limburg-Weilburg statt?
Die Wochenmärkte finden je nach Ort wöchentlich, zweiwöchentlich oder monatlich statt.

Wo gibt es die größten Wochenmärkte im Landkreis?
Einer der größten Wochenmärkte findet in Limburg auf dem Neumarkt statt.

Gibt es auch regionale Bauernmärkte?
Ja, in einigen Orten gibt es Regionalmärkte mit Produkten direkt von Erzeugern aus der Region.

Sind die Wochenmärkte das ganze Jahr geöffnet?
Viele Märkte finden ganzjährig statt, einzelne Regionalmärkte pausieren in den Wintermonaten.

 

 

 

 

Heimatstube

Heimatstuben und Dorfmuseen – Bewahren der Vergangenheit

Eintauchen in das Dorfleben der Vergangenheit, sich ein Bild davon verschaffen, wie es ein paar Jahrzehnte früher war und die Geschichte einer Region entdecken- dies ist in den Heimatstuben und Dorfmuseen der Region möglich.

Auch wenn die Bezeichnungen sehr vielfältig sind – Heimatstube, Heimatmuseum oder auch Dorfmuseum- haben sie alle eines gemeinsam. Sie geben einen Blick auf die Heimat, meist einen Ort oder eine Region, wie sich diese in der Vergangenheit gestaltete und bis heute entwickelte. Sie sind das lokale Gedächtnis vor Ort und lassen die Geschichte lebendig werden.

Lokalgeschichtliche Treffpunkte

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begannen sich diese Sammel- und Treffpunkte zu bilden und sich mit lokalgeschichtlichen Bezügen zu befassen. Die Heimatstuben im Landkreis Limburg-Weilburg sind noch nicht so alt. Das älteste Heimatmuseum findet sich in Waldbrunn-Ellar, untergebracht in der ehemaligen Schule, heute das Walter-Rudersdorf-Haus. Dieses eröffnete 1985. Weitere Heimatstuben folgten in den 1990er Jahren und den 2000er Jahren.

Sie finden sich in den ehemaligen Schulgebäuden der Orte, in alten Rathäusern oder Backes. Damit führen sie alte Gebäude neuen Bestimmungen zu, ohne die Vergangenheit zu vergessen. Sie öffnen regelmäßig ihre Türen, manche Heimatstuben bieten zudem wechselnde Sonderausstellungen an. Neben viele Ausstellungsstücken beheimaten sie oft auch ein faszinierendes Archiv aus alten Zeitungsartikeln, Stammbüchern, Schulchroniken oder anderen Druckerzeugnissen der Region.

Ehrenamtliches Engagement

Die Heimatstuben und Dorfmuseen werden im ehrenamtlichen Engagement gepflegt, die einen bedeutenden Beitrag zur kulturellen Vielfalt in unserer Region beitragen. Sie sammeln und bewahren Objekte zur lokalen Geschichte und geben hier im Landkreis vor allem auch einen Blick auf das Landleben von früher. Wie lebten die Landwirte? Wie wurden Schuhe hergestellt? In wie vielen Schritten entstand ein Kleidungsstück? Vor allem für manch junge Besucher tun sich hier völlig neue Welten auf mit Gegenständen, wo diese erstmal raten müssen, wofür diese sind.

Neben den Gegenständen und Möbeln vergangener Zeiten finden sich häufig auch Fotos in diesen Sammlungen. Diese sind ein Spiegelbild ihrer damaligen Zeit. Beim Besuch tauchen Erinnerungen auf, man tauscht sich aus und schwelgt im früher. Auch wenn es immer mal wieder Leihgaben und Schenkungen gibt, ist es doch der Anspruch der Beteiligten, Dinge aus dem Ort selbst zu sammeln, so dass sie nicht vergessen gehen.

Erinnerung und Kennenlernen

Doch solche Heimatstuben und Dorfmuseen sind nicht nur etwas für die Dorfbewohner vor Ort oder für Weggezogene, die gerne die Heimat besuchen. Auch für Zugezogene kann der Besuch einer solchen Heimatstube von großem Interesse sein, ermöglicht sie doch das Eintauchen in die Lokalgeschichte.

Heimatstube Rohnstadt

Heimatstuben im Landkreis

Im Landkreis Limburg-Weilburg gibt es einige Heimatstuben und Dorfmuseen, die einen ganz eigenen Blick auf die Geschichte der Region werfen. Sie öffnen regelmäßig ihre Türen und laden zum entdecken ein.

Heimatstube „Alte Schule“

Das Heimatarchiv in Beselich-Obertiefenbach in der ehemaligen Volksschule öffnet jeden 2. Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr.
An der Kirche 7
65614 Beselich-Obertiefenbach

Heimatmuseum Brechen

Das Heimatmuseum ist in den Räumen der alten Schule Oberbrechen untergebracht. Es öffnet jeden letzten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr.

Dorfmuseum Thalheim

Nur nach Terminabsprache – siehe Gemeinde Dornburg

Dorfmuseum Wilsenroth

Öffnet jeweils am 1. Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr

Mehr unter Gemeinde Löhnberg

Dorfmuseum Hadamar-Oberweyer und Heimatmuseum Niederzeuzheim

Öffnungszeiten nach Vereinbarung – siehe Stadt Hadamar

Heimatstube Weyer

Im ehemaligen Kohlekelller der Volkshalle Weyer befindet sich die Heimatstube, welche regelmäßig einmal im Monat öffnet, die Termine findet ihr auf der Homepage.

Untergasse 18
65606 Villmar-Weyer

Natur- und Heimatfreunde Weyer

Heimatstube Obertiefenbach

Heimatmuseum Alte Schule im Walter-Rudersdorf-Haus

Das Heimatmuseum bietet eine Darstellung der gesamten kulturgeschichtlichen Entwicklung von der Altsteinzeit bis in die Gegenwart. Es öffnet jeden 1. Sonntag im Monat von 15 bis 17 Uhr sowie am Tag des offenen Denkmals.

Kultur und Geschichtsverein Ellar
Hintermeilinger Straße 11
65620 Waldbrunn-Ellar

Historische Ausstellung im Alten Rathaus Lahr

Eine Besichtigung der Ausstellung zur Heimatgeschichte ist nach Vereinbarung möglich.

Lahrer Geschichtsgruppe – siehe Gemeinde Waldbrunn

Heimatstube Weilmünster

In einem restaurierten Fachwerkhaus gibt es vieles zum Marktflecken Weilmünster zu erfahren. Die Heimatstube öffnet nach Vereinbarung.

Heimatverein Weilmünster
Am Bleidenbach 29

Heimatstube Aulhausen

Die Heimatstube befindet sich in der alten Schule und öffnet nach Vereinbarung.

Kultur- und Sportgemeinschaft – siehe Marktflecken Weilmünster

Dorfmuseum Laubuseschbach

Das Dorfmuseum befindet sich im ehemaligen Rathaus und öffnet am letzten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr.

Kirchgasse 2
35789 Weilmünster-Laubuseschbach
Homepage

Heimatstube Rohnstadt

Im alten Rat- und Backhaus von Rohnstadt befindet sich die Heimatstube, die einmal im Monat öffnet.

Geschichts- und Heimatverein Rohnstadt
Schultheißenstraße 9
35789 Weilmünster-Rohnstadt

Homepage

Heimatstuben und Dorfmuseen im Landkreis Limburg-Weilburg

Auf den Spuren des Bergbaus in Weilburg

Vor 100 Jahren zeigte sich Weilburg und Umgebung ganz anders als heute. Der Bergbau prägte die Region. Auf diesen Spuren lädt regelmäßig der Kur- und Verkehrsverein Weilburg ein.

Los ging es mit der Tour beim Rollschiff in Weilburg. Seit dem 17. Jahrhundert ist dieses auf der Lahn unterwegs. Historisch wurde es für die Ochsen gebaut. Diese wurden in den Bauernhöfen in der heutigen Altstadt gehalten und mit dem Rollschiff auf die andere Lahnseite auf die Weiden gebracht. Heute ist das Rollschiff eine tolle, touristische Attraktion. Auf der anderen Lahnseite angekommen, hielten wir uns links Richtung Jugendzeltplatz.

Spuren des Bergbaus in der Region

Überall lassen sich Spuren der ehemaligen Bergbauregion finden. Der Schiffstunnel mit seiner eindrucksvollen Öffnung ist der älteste und auch längste heute noch befahrene Schiffstunnel in Deutschland. Durch den Tunnel wurde die Lahnschleife um Weilburg verkürzt. Zwischen 1844 und 1847 wurde der Tunnel errichtet, um Eisenerz Richtung Ruhrgebiet zu transportieren. Der Schiffstunnel war ein Teil des großen Projektes, Rhein und Elbe miteinander zu verbinden. An der Lahn wurde dieses jedoch nie realisiert. Ein Kanal entstand vor Ort nicht, weil die Nassauer die Rheinschiffe raushalten wollten. Dann kam die Eisenbahn und die Lahn verlor als Transportweg an Bedeutung.

Der Bergbau hinterließ seine Spuren in der Region, welche heute teilweise nur im sogenannten LIDAR-Scan zu sehen sind. Überall haben sich Hecken und Bäume ausgebreitet und man muss schon ganz genau hinschauen, um diese Spuren zu finden. Daher empfehle ich die Teilnahme an solchen Führungen, wo euch Naturführer auf die Rückbleibsel aufmerksam machen können.

Umgestaltung der Region

Mit verschiedenen Möglichkeiten wurde das abgebaute Eisenerz zur Lahn transportiert. Es gab Seilbahnen vom Bergwerk runter zur Lahn. Später durchzogen Schienen für die Loren die Landschaft für den Transport. Bis ins 20. Jahrhundert transportierten die Loren das Eisenerz zur Lahn, wo es mit den Lahnschiffen bis nach Lahnstein und dort auf die Rheinschiffe verladen wurde. Bis in die 50/60er Jahre gab es Bergbau in der Region. Dieser boomte immer, wenn Krieg war und Eisenerz nicht importiert werden konnte.

Anhand der Scans ließ sich zeigen, dass es auch Tagebau gab. Doch das Eisenerz war über Tage nicht so ergiebig, so dass es irgendwann immer unter Tage weiterging. Was als Abraum aus dem Berg geschafft wurde, lässt sich heute als Halde in den Scans noch sehen. So fand eine Umgestaltung der Region statt und neue Strukturen entstanden. Die letzte aktive in der Region war in Waldhausen. Doch dort wurde am Ende noch noch das Eisenerz aus der Grube Fortuna aufgearbeitet, jedoch nicht mehr abgebaut.

Es gab sogar mal Bestrebungen, an das Eisenerz unter der Stadt heranzukommen und dafür das Schloss abzureißen. Das ist noch gar nicht so lange her, sondern gerade mal 100 Jahre. Die Schürfrechte dafür gab es. Dank einer Bürgerinitiative kam es nicht dazu und das Schloss mit der Altstadt sitzt bis heute auf einem Eisenerz-Vorkommen.

Wichtig fürs Ökosystem

Heute geht keiner mehr unter Tage, um Eisenerz zu fördern. Dennoch sind die alten Stollen wichtig für das Ökosystem. Sie dienen als Unterschlupf für Fledermäuse sowie zur Überwinterung von Feuersalamandern und Fledermäusen. Daher werden diese Stollen auch erhalten und geschützt, um den Lebewesen diese Nischen anzubieten. In einigen Stollen fanden sich alte Schneckenfossilien.

Der Weg führt in Obershausen den Berg hinauf. Es gab dann noch einen kurzen Abstecher zum Tempelchen mit einem tollen Blick auf die Schlosskirche, bevor es den Hofberg wieder runter zur Lahn ging, um diese über die Kettenbrücke zu überqueren.

Während der Wanderung streiften wir viele Themen, wie die verschiedenen Gesteinsschichten rund um Weilburg, die Natur wie der Hang in Odersbach mit vielen Wildbienen oder auch ein Blick noch weiter zurück zu den Kelten. Weilburg ist so voller Geschichten zum entdecken, weshalb ich euch nur empfehlen kann, regelmäßig beim Kur- und Verkehrsverein Weilburg vorbeizuschauen und euch zu informieren, welche Führungen sie anbieten. Und wenn ihr noch mehr zum Bergbau wissen wollt, besucht gerne das Bergbau- und Stadtmuseum Weilburg.

 

 

Minigolf Limburg-Weilburg

5 tolle Minigolf Anlagen in Limburg-Weilburg

Minigolf ist ein Spaß für die ganze Familie, für jedes Alter, für groß und klein. Es ist ein tolles Ausflugsziel für die ganze Familie. Im Landkreis Limburg-Weilburg gibt es fünf tolle Anlagen.

Minigolf in Bad Camberg

Die Minigolf Anlage in Bad Camberg befindet sich mitten im Kneipp-Kurpark und ergänzt die fünf Säulen der Gesundheit von Kneipp. Wer kein Minigolf spielen möchte, kann sich auch im Boule ausprobieren, denn die Boule Bahnen liegen direkt daneben.

Von April bis Oktober hat die Anlage von Dienstag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Bei schlechter Witterung bleibt die Anlage geschlossen.

Kontakt

Minigolfplatz im Kneipp-Kurpark
Bircher-Benner-Straße 10, 65520 Bad Camberg
Cornelia Wappler

Minigolf in Elz

Der Verschönerungsverein und die Mittwochsrentner pflegen ehrenamtlich die Minigolfanlage in Elz.

Die Anlage ist von Freitag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Minigolf Limburg-Weilburg

Kontakt

Minigolfanlage Elz
In den Anlagen 12, 65604 Elz
Telefon: 06431 54766 oder 53123

Adventure Golf in Linter

Im Sport- und Freizeitpark Linter laden 18 trickreiche Bahnen zum Minigolf-Spielen ein. Eingebettet in eine schön gestaltete Außenanlage mit Anlehnung an die Piraten lassen ein Spiel mit dem Wasser zu, über hügelige Bahnen bis am Ende die Schatztruhe wartet.

Adventure Golf Linter

Kontakt

Sport- und Freizeitanlage Linter
Am Weiher 3, 65550 Limburg-Linter
Telefon: 06431 7799825

Homepage

Minigolfanlage Niedershausen

Nach einem Dornröschenschlaf ist die Minigolfanlage in Niedershausen wieder erwacht. Mit neuen Hindernissen, die einmalig in der Region sind, lädt die Anlage zu Spiel und Spaß ein.

Zunächst ist eine sonntägliche Öffnung von 14 bis 18 Uhr geplant. Genaue Infos gibt es unter der angegebenen Nummer.

Minigolf Niedershausen

Kontakt

Minigolfanlage Niedershausen
In den Brüchern, 35792 Löhnberg-Niedershausen
Telefon: 0171 6814972

Minigolf in Weyer

In Villmar-Weyer wartet eine 18-Loch-Anlage auf Naturrasen auf euren Besuch. Der Platz liegt mitten in der Natur und bietet somit ein wunderschönes Erlebnis an.

Kontakt

Minigolf Weyer
Wiesenstraße 3, 65606 Villmar-Weyer
Telefon: 06483 800 7765

Homepage

Minigolf im Landkreis Limburg-Weilburg

Kirchenruine Pfannstiel – 500 Jahre vergessen

Manche Zeugnisse der Vergangenheit werden mit Leidenschaft und Engagement wieder erlebbar gemacht. Dies ist geschehen mit der Kirchenruine Pfannstiel – eine ehemalige Wallfahrtskirche am Lahn-Camino.

Den einen Jakobsweg gibt es nicht. Durch Europa zieht sich ein ganzes Netz an Jakobswegen. Im Landkreis lädt der Lahn-Camino zum Pilgern, wandern und abschalten ein. Auf dem Lahn-Camino bei Weilburg kommt ihr an der Kirchenruine Pfannstiel vorbei – früher berühmte Wallfahrtsstätte und inzwischen auch wieder ein beliebter Ort.

Wegweiser Wallfahrtsstätte Pfannstiel

500 Jahre vergessen

Das Johanniterhaus Pfannstiel existierte nur rund 100 Jahre und war dann rund 500 Jahre vergessen. Doch durch das Engagement von Ortwin „Mr. Pfannstiel“ Keiner, dem Geschichtsverein Weilburg sowie weiteren Experten wurde der Ort wieder aufgeweckt.

In der Nähe verläuft der Grundbach durch ein Wiesental, eine alte Römerstraße führte dort entlang. Die Flur wurde um 1364 das erste Mal urkundlich erwähnt. 100 Jahre später entstand die Pilgerstätte dort. In einem Baum befand sich ein Standbild der Jungfrau Maria und dieses soll Wunder gewirkt haben, weshalb um 1461 angefangen wurde, an dem Standort eine Kirche „Unser lieben Frau“ zu errichten, das Johanniterhaus Pfannstiel. Neben einer Pilgerunterkunft gab es ebenfalls ein Wirtshaus, Scheunen, das steinerne Haus des Priors, welches auf einen gewissen Reichtum schließen ließ.

Urkunden und Kleinodien, eine Vielzahl an Rechnungen sowie Geschichten rund um den Ort ermöglichten eine gute Rekonstruktion der ehemaligen Kirche. Zudem fanden 1959 und 1993 bauhistorische Grabungsuntersuchungen statt sowie geophysikalische Prospektionen um 2010 und 2012. Heute zeigen Gabionen mit historischen Steinen ungefähr den Umriss des Kirchenschiffes. Das Kreuz und der Altar sind neueren Datums und wurden errichtet für Freiland-Gottesdienste, da sich der Ort zu einem beliebten Ausflugsziel in der Region entwickelt hat.Wallfahrt Pfannstiel

Untergang mit der Reformation

1489 kam es zu einem Brand in der Kirche, wodurch der Bau an sich wohl weniger in Mitleidenschaft gezogen wurde, aber das Inventar. Es wurde sofort mit dem Wiederaufbau begonnen.

Graf Philipp III. führte in Nassau-Weilburg die Reformation ein und damit wurde das Ende der Kirche Pfannstiel eingeläutet. 1526 erhielten die Johanniter keine Gebühren mehr, auch wenn ihnen die Bürger noch zugewandt waren. Die kirchliche Ausstattung wurde eingezogen. Kirchensilber wurde zugunsten des neuen Weilburger Kirchenbaus verkauft. 1539 war die katholische Epoche Pfannstiels abgeschlossen. Ab da wurde begonnen, die Nebengebäude abzubrechen und die Steine für andere Bauten zu verwenden. Die Kirche selbst wurde ab 1550 abgebrochen. Steine der damaligen Kirche sind heute unter anderem auch in der Mauer um den Tiergarten zu finden. Der Abbruch der Kirche und die Nutzung der Steine dauerte bis 1716 an.

Erforschung der Kirchenruine

In den 1750er Jahren entstanden die ersten Katasterpläne der Region und in diesen finden sich Aufzeichnungen von einer kirchlichen Ruine im Pfannstiel.

Ab den 1950er Jahren fand die Erforschung des Geländes statt. Die Wallfahrtstätte wurde durch die Erforschung aus ihrem 500-jährigen Schlaf erweckt und nun wieder für die Öffentlichkeit sichtbar gemacht. Rund 50 x 50 Meter groß ist das Areal. Im Westen wird es begrenzt vom Weg vom Tiergarten Weilburg nach Drommershausen. Im Norden und Osten ist das Grundstück begrenzt durch den Grundbach sowie den alten Kirchweg und im Süden durch eine neuere Schneise. Bevor die Erkundung der ehemaligen Ruine begann, war das Gelände zugewachsen. Zur Erinnerung an die bedeutende Wallfahrtskirche des Mittelalters wurde 2009 ein hohes Holzkreuz mit dem Johanniter Kreuz aus Stein errichtet. 2011 wurde der neue Altar eingeweiht.

„Ich bin kurz weg“

Wer Lust hat, sich auf den Lahn-Camino zu begeben und die alte Kirchenruine Pfannstiel mit ihrer Geschichte zu entdecken, kann am Tiergarten Weilburg starten und den Beschilderung folgen. Die Wallfahrtstätte wie auch der Jakobsweg mit gelber Jakobsmuschel auf blauem Grund zeigen den Weg sehr gut.

Auf dem Weg gibt es einige schöne Sachen zu entdecken. Historische Straßen durchzogen den Wald. Neben der alten Römerstraße durchzog auch der Jakobsweg das Waldgebiet. Eine schöne Übersicht findet man auf den Informationstafeln.

Historische Straßen

Und jeder, der den Weg geht, kann von sich sagen, dass er über mittelalterliches Pflaster gegangen ist. Da bekommt man ein Gefühl dafür, dass ein Reisen mit der Kutsche über dieses Pflaster nicht das gemütlichste Reisen war.

Vom Tiergarten zur Kirchenruine Pfannstiel und wieder zurück ist ungefähr eine Strecke von rund 6 Kilometern. Mitten im Naturpark Taunus gelegen, werden auch der Schinderhannes-Pfad oder der Wisent-Möttau-Weilburg-Weg gequert. Zwischendurch gibt es schöne Blicke im Wald wie auch über Wiesen.

Wallfahrtstätte Pfannstiel

 

Burgruine Freienfels

Burgruine Freienfels – Hoch über dem Weiltal

Hoch über dem Weiltal steht die Burgruine Freienfels und ermöglicht einen tollen Blick übers Tal. Die ehemalige Burg liegt am linken Ufer der Weil hoch oben auf einem Felssporn.

Von Weilburg biegt ihr nach Freienfels ab. Kurz hinter der Brücke geht es links in den Wald hinein und dort gibt es Möglichkeiten, an der Seite zu parken. Von dort aus geht es vom Weiltalweg aus den Berg hoch Richtung Burg. Schlängelnd führt der Weg durch den Wald den Berg hinauf, von Zeit zu Zeit steht eine Bank zum verschnaufen. Dann geht es um den Felsensporn herum und über die Brücke gelangt ihr dann in die Burgruine. Die Burg steht auf Felsen aus Schalstein. Dies ist ein metamorphes Gestein vulkanischer Herkunft und entstand im Zeitalter des Devons über 400 Millionen Jahren. Aus diesem Grund ist die Burgruine Freienfels Teil des Geoparks Westerwald-Lahn-Taunus.

Burg Ruine Freienfels

Freienfels ist ein Ortsteil von Weinbach und weit über den Landkreis hinaus bekannt für die Freienfelser Ritterspiele, die jedes Jahr stattfinden. Um die Burgruine zu erhalten und sie Stück für Stück zu sanieren, gründete sich 1994 der Förderverein, der auch die Ritterspiele ins Leben rief. Die Erlöse fließen in den Erhalt und die Instandsetzung der Burg.

Burgruine Freienfels

Die urkundliche Ersterwähnung der Burg war 1327 in einem Testament. Wann genau die Burg erbaut wurde ist nicht bekannt, es gibt Vermutungen, welche von Ende des 13. Jahrhunderts ausgehen. Erbauer waren wohl die Grafen Heinrich und Reinhard zu Diez-Weilnau. Es war wohl der Versuch, dem Expansionsstreben des Grafen Adolf von Nassau entgegenzutreten, sich in der Nachbarschaft stetig erweiterte. 1331 wurde die Burg an Graf Gerlach von Nassau verkauft. Ende des 14. Jahrhunderts verlor sie ihre militärische Bedeutung. Im Laufe Zeit wechselten immer wieder die Besitzverhältnisse. Im 18. Jahrhundert wurde sie dem Verfall preisgegeben. Um 1910 begann die langsame Wiederinstandsetzung.

Burgruine Freienfels

Es ist eine hochmittelalterliche Befestigungsanlage, die sehr gut an den Felssporn angepasst ist. Der Hof ist durch eine in Nord-Süd-Richtung verlaufende, künstlich aufgeschüttete Geländestufe in zwei Höhenebenen unterteilt. Die Angriffsseite ist durch einen rund 20 Meter breiten Graben und eine Schildmauer mit Bergfried geschützt. Eine Brücke führt heute über den Graben.

Burgruine Freienfels

Wehrhafte Burg

Die Burg ist durch Bruchsteine errichtet. Der Bergfried mit seinem fast quadratischen Grundriss hat 3,5 Meter starke Mauern und ist 19 Meter hoch. Der Bergfried hat vier Stockwerke, wobei das oberste nur noch in Ansätzen erhalten ist. Die Schießscharten zeigen den Zweck der Burg – sie diente der Verteidigung. Vom Bergfried gehen zweistöckige Wehrgänge ab.

Burgruine Freienfels

Ein dreiviertelrunder Schalenturm flankiert den Wohnturm, welcher ebenfalls das Tal aus Richtung Südosten überwachte. Später wurde dieser in den Wohnturm integriert. An der Nordseite der Burg befindet sich ein dreigeschossiger Wohnbau, der Palas. Unterhalb des Wohnbaus befinden sich ein großer, über eine steile Treppe zugänglicher Keller mit einem Tonnengewölbe und bisher ungeklärten Öffnungen, sowie zwei weitere kleinere, allerdings verschüttete Keller links daneben sowie rechts darüber mit quer dazu liegenden Tonnengewölben. Eine niedrige, heute nur noch 1,5 Meter breite Mauer schließt den Burghof nach Westen hin ab und besitzt tiefliegende Schießscharten. Im Süden trifft diese Mauer auf den quadratischen Torflankenturm, der wohl Raum für die Wächter bot. Dieser kleinere Turm rahmt zusammen mit dem mächtigen Bergfried die rund sieben Meter lange Mauer auf der Angriffsseite ein, in die das spitz zulaufende, rund 4,5 Meter hohe Tor eingelassen ist.

Über steile Holztreppen kommt ihr in die Burg hinein und könnt den Burgfried erklimmen. Von oben habt ihr einen tollen Blick über das Weiltal.

Burgruine Freienfels

Förderverein für die Burg

Das Land Hessen zeigte sich irgendwann nicht mehr bereit, die Kosten für die Burgruine zu übernehmen. Es waren die Bewohner des Ortes Freienfels, die sich um ihre Burg kümmerten und dann aus diesem Grund 1994 den Förderverein gründeten. Am 1. Juli 1996 ging die Burg in den Besitz des Fördervereins über, die sich seitdem um den Erhalt kümmert. Der Förderverein integriert die Burg ins kulturelle Leben unter anderem auch durch die Ritterspiele, welche deutschlandweit bekannt sind.

Und ein Fact am Rande: Die Burgruine Freienfels liegt ebenfalls auf dem Lahn-Camino-Abschnitt des Jakobsweges.

Jakobsweg Burgruine Freienfels

Informationen Burg Freienfels

Die Burg Freienfels ist von Anfang April bis Ende Oktober täglich von 10 Uhr bis 19 Uhr, bzw. bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet. Von November bis März nur nach Terminabsprache. In der Burg gibt es ebenfalls ein kleines Burgmuseum.

Weitere Informationen rund um die Burgruine und ihre Aufteilung findet ihr auf der Homepage des Fördervereins

Pinterest Burgruine Freienfels

 

 

Tage der Industriekultur

9 Tipps für die Tage der Industriekultur

Vom 30. Juni bis zum 09. Juli finden die 3. Tage der Industriekultur statt. Von Limburg bis Schlitz gibt es über 60 Veranstaltungen, die interessante Einblicke gewähren. Für den Landkreis Limburg-Weilburg geben wir 9 Tipps, was ihr besuchen könnt.

Industriekultur Mittelhessen

Doch was ist eigentlich diese Industriekultur? Industriekultur sind Ereignisse und Geschichten, die von Kreativität und Fortschritt geprägt sind. Sie sind ein Teil der Region wie sie heute ist und lassen eintauchen in die Zeit von früher. Die Industriekultur Mittelhessen fasst diese Erfolgsgeschichten aus den fünf Landkreisen Gießen, Lahn-Dill, Limburg-Weilburg, Marburg-Biedenkopf und Vogelsberg zusammen und verbindet sie miteinander. Erlebt den Erzabbau im 19. Jahrhundert bis hin aktuellen  Digitalisierung. Erkundet historische Stätten der Architektur, thematische Rad- und Wanderwege oder Museen. Erlebt Veranstaltungen an ungewöhnlichen Orten. Mit den 3. Tagen der Industriekultur sollen diese Stätten durch ein Programm Aufmerksamkeit erfahren.

Die Initiative zur Industriekultur Mittelhessen feiert sein zehnjähriges Bestehen, denn sie entstand im Jahr 2013, als Studierende in einem Seminar an der Marburger Philipps-Universität eine Wanderausstellung zum Thema „Industriekultur an Lahn und Dill” erarbeiteten. Damit wurde die Basis für eine regionale Bewegung gelegt. Das Projekt befindet sich in Trägerschaft vom Regionalmanagement Mittelhessen.

3. Tage der Industriekultur

Über 60 Veranstaltungen werden an den 3. Tagen der Industriekultur angeboten. Zehn Veranstaltungen finden im Landkreis Limburg-Weilburg statt. Es ist für jeden etwas dabei und zeigt die Vielfalt an Industriekultur in unserer Region. Teilweise gibt es sehr exklusive Angebote, die nur für dieses Thema kreiert worden und es öffnen sich Türen, die sonst verschlossen sind. Zum ersten Mal unterstützen neben den beiden Natur- und den nationalen Geoparks auch die Tourismus-Destinationen die Tage der Industriekultur: „Die Schleusen der Lahn, das einzigartige Tunnel-Ensemble in Weilburg, die Lahntalbahn, aber auch die Strecke des Vulkanradweges existieren, weil die Rohstoffe unserer Region auf dem Fluss und per Eisenbahn transportiert werden mussten. Davon profitieren bis heute die Touristinnen und Touristen, zu denen wir auch die Einwohner Mittelhessens zählen. Fühlen Sie sich in auch in Ihrer eigenen Region als Tourist!“ fordert Philipp Borchardt, der Geschäftsführer des Lahntal Tourismus Verbandes, die Mittelhessen auf.

10 Tipps in Limburg-Weilburg

Neun Veranstaltungen finden im Landkreis Limburg-Weilburg statt und laden dazu ein, Industriekultur in seiner Vielfalt zu entdecken.

1. Videovortrag „Marmor von der Lahn“

Hier seid ihr am 30. Juni um 18 Uhr zu einem Zoom-Vortrag über den Lahnmarmor, seine Entstehung, den Abbau und seine Verwendung von Rudolf Conrads eingeladen. Anmeldung erfolgt über stiftung@lahn-marmor-museum.de, danach erfolgt der Versand des Zoom-Links.

2. Kulinarische Wanderung Weilburg

„Auf den Spuren der Industriekultur: Bergbaugeschichte mit Rollschiff, Brockselsupp`und Eierkäs`“ – so lautet die Einladung zur geführten Wanderung mit dem Kur- und Verkehrsverein Weilburg am 30. Juni um 18 Uhr. Dabei wird die Kultur der Bergleute im Lahntal wieder lebendig: Naturpark-Wanderführer Christian Radkovsky zeigt die Spuren der historischen Bergbauregion. Dazu geht es zuerst mit der einmaligen Personenfähre „Rollschiff“ auf die Westerwaldseite der Lahn, wo es viel zu entdecken gibt. Alte Grubengebäude und Stollen, aber auch die Überreste eines riesigen Seilbahnnetzes und sogar Verlade- und Hafenanlagen. Mehr zur Veranstaltung findet ihr hier

3. Führung durch das Bohrkernlager Langhecke

Am 1. Juli können Besucher einmalige Einblicke in das Bohrkernlager bei Langenhecke in Villmar erhalten. Wichtige Bohrkerne aus ganz Hessen werden in der Bohrkern-Sammlung des HLNUG (Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie) aufbewahrt. Die Sammlung stellt einen Fundus primärer Daten dar. Es muss sich im Vorfeld angemeldet werden

4. „Schwarz, bunt, weltberühmt – Marmor aus Schupbach

Die Sonderausstellung im Lahn-Marmor-Museum geht vor allem auf den Marmor aus Schupbach ein. Lange war der schwarze, hochpolierte Stein das Synonym für Marmor, doch ihn gibt es vielen Farben mehr. Über den Abbau, den Transport und wo dieser Marmor weltweit zu finden ist, könnt ihr am 2. Juli bei einer Führung ab 14 Uhr im Museum erfahren.

5. Industriedenkmäler in Weilburg

In einem Stadtrundgang geht es am 2. Juli ab 15 Uhr um die Aufgaben der Weilburger Mühlen, die historische Wasserversorgung der Stadt vor 300 Jahren, der Bau und Nutzen des Weilburger Schiffstunnels oder das Rollschiff Weilburg. Anmeldung über den Kur- und Verkehrsverein Weilburg

6. Historische Brunnengebäude in Löhnberg

Löhnberg und Mineralwasser sind eng miteinander verbunden. Die blauen Seltersflaschen sind vielen ein Begriff. Im 19. Jahrhundert gab es verschiedene Brunnengebäude, welche anhand alter Baupläne und Postkarten auf besondere Weise visualisiert wurden. Hierzu gibt es eine Führung im Wassermuseum. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

7. Diskussionsveranstaltung 75 Jahre Bauindustriekultur

Im Rahmen der Tage der Industriekultur feiert die Albert Weil AG am 7. Juli 2023, ebenfalls eine Partner der Industriekultur, ihren 75. Geburtstag mit einem „Get Together“. die Diskussionsveranstaltung wird moderiert von Redakteur Mika Beuster. Es geht um den Bauwandel mit der Zeit sowie die Zukunft der Bauwirtschaft. Um Anmeldung für die bessere Planbarkeit wird gebeten.

8. Selters – ein Wasser mit gerühmter Heilkraft

Gleich zweimal gibt es eine Führung durch das Seltersmuseum in Niederselters. Zum ersten Mal wurde das Mineralwasser aus Niederselters um 1581 beschrieben. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde es zum deutschen Marktführer. Bei den beiden Führungen am 8. Juli gibt es Einblicke in die Geschichte des Selterswasser. Mehr zu den Führungen

9. Musikalische Kostprobe im Lahn-Marmor-Museum

Nach einer musikalischen Kostprobe des Chors Chanterelle am 9. Juli um 15 Uhr besteht die Möglichkeit zu einer Führung durch das Lahn-Marmor-Museum.

Eine Übersicht zu allen Veranstaltungen findet ihr auf der Homepage der Industriekultur Mittelhessen.

 

 

 

Hoingkautweg Barig-Selbenhausen

„Hoingkautweg“ – Attraktiver Rundweg in Merenberg

Der Hoingkautweg oder auch Hoing-Kaut-Weg ist ein Rundweg, der auf 11,5 Kilometern rund um Barig-Selbenhausen, einem Ortsteil von Merenberg, führt.

Seit 2023 existiert der „Hoingkautweg“ und lädt zu einer Wanderung rund um Barig-Selbenhausen ein. Einen Teil des Weges sind wir entlanggewandert und fanden ihn sehr idyllisch.

Auf den Spuren von Hoingkaut

Auf insgesamt 11,5 Kilometern führt der Weg durch den Ort und am Vöhlerbach entlang. Wer über den Namen rätselt – „Hoingkaut“ oder auch „Quetschehoing“ ist gekochtes Zwetschgenmus. Dieser „Quetschehoing“ konnte in Steintöpfen gefüllt lange gelagert werden. „Kaut“ steht für Tal. Barig-Selbenhausen lieht im Tal des Vöhlerbachs und die Zwetschgenzeit war eine Zeit, bei der man zusammenkommt und gemeinsam das Zwetschgenmus verarbeitet.

Startpunkt des Rundweges ist am Dorfgemeinschaftshaus. Dort könnt ihr euer Auto gut abstellen. Der Weg führt in östlicher Richtung am Backhaus vorbei aus dem Ort heraus. Es geht 364 Meter hoch auf den Almerskopf und zum Waldfriedhof. Bei Kreuzung der Straße haben Wanderer herrliche Ausblicke auf die Burgruine Merenberg, den Knoten, Dillhausen, Probbach sowie Winkels.

Immer wieder Burgenblick

Weiter geht es durch ein Waldstück, vorbei am Reichenborner Friedhof zum Ereigniswald. Aus verschiedenen Anlässen wurden im Ereigniswald verschiedene Obstbäume, aber auch Eschen, Ahorn und Eichen über die Jahre angepflanzt. Im Wald könnt ihr den Schatten genießen, den Vögeln lauschen und die Natur entdecken. An verschiedenen Punkten des Weges habt ihr immer wieder einen schönen Ausblick auf die Burg. Über den sogenannten „romantischen Pfad“ führt der Weg am Brunnen in Barig vorbei in das Waldstück „Roter Kopf“. Am Buttersteg kann man bei einer Rast die Seele baumeln lassen und an heißen Sommertagen die Füße im Vöhlerbach kühlen.

Houingkautweg Barig-Selbenhausen
Buttersteg über den Vöhlerbach

Die kleine Holzbrücke über den Bach diente den Menschen früher als Abkürzung nach Weilburg, um nicht den beschwerlichen Weg über den „Roten Kopf“ und Waldhausen zu gehen. Über diese kleine Handelsstraße brachten die Bauern Obst, Gemüse, Eier und sogar selbst hergestellte Butter zu Fuß nach Weilburg und boten diese Erzeugnisse dort zum Verkauf an. Butter war damals sehr begehrt. Von ihm ist es nicht mehr weit bis zum Ziel, dem Dorfgemeinschaftshaus.

Die Wege sind gut begehbar und eignen sich auch für Radfahrer. Ihr müsst ein wenig schauen nach den kleinen quadratischen Beschilderungen. Neben dem Schriftzug und dem richtungsweisenden roten Pfeil zeigen die Wanderschilder ebenfalls einen Pflaumenbaum und einen Topf Quetschehoing.

Einen Flyer zum Rundweg findet ihr auch auf der Homepage der Gemeinde Merenberg.

Hoingkautweg Barig-Selbenhausen Merenberg

 

Erlebnisführung Bad Camberg

Erlebnisführung Bad Camberg – Lebendige Stadtgeschichte

Die Erlebnisführung Bad Camberg lässt die Geschichte der Kurstadt auf völlig neue Weise lebendig werden. Dafür sorgen die Darsteller des Vereins Bad Camberger Festspiele e.V., in dem sie auf ganz besondere Weise die Stadtgeschichte zum Leben erwecken.

Bad Camberg erhält die Stadtrechte

Erlebnisführung Bad Camberg

Vor 742 Jahren erhielt Bad Camberg die Stadtrechte und aus dem Dorf wurde im Jahr 1281 die erste Stadt im Goldenen Grund. Viele Gebäude, Reste von der Stadtmauer und markante Orte erzählen die Geschichte der Stadt. Um diese greifbarer zu machen, haben sich die Akteure historisch verkleidet. Der Nachtwächter und der Stadtschreiber nehmen die Menschen mit, um ihnen verschiedene historische Begebenheiten darzustellen. Da kämpfen die Ritter zur Verteidigung der Stadt, der Stadtschreiber nimmt die Zuhörer mit beim Zählen der Tiere und Menschen im Amt Bad Camberg und der Nachtwächter zeigt auf, dass er über viele Jahrhunderte die Menschen beschützte und die Zeit ansagte.

Zählung der Menschen und Tiere im Amt

Wie denn die Bad Camberger so seien im Amt? Besserwisserisch und Hochzeiten sowie Taufen würden sie mit viel gutem Essen und Sauferei feiern. Doch gegenüber ihren Nachbarn hätten sie ein sehr gutes Benehmen. Zudem stelle das Amt Camberg eine gesunde Lebensumgebung dar.

Ritter verteidigen die Stadt

Vom Kurhaus über den Amthof, vorbei am zweitältesten Haus, der Amtsapotheke, ging es zum Marktplatz. Dank der Darsteller wurden die Zuhörer auch auf kleine Gebäude aufmerksam wie die Alte Jüdische Schule. Das kleine Haus wurde 1740 im ärmeren Viertel von Bad Camberg erbaut, um dann 40 Jahre später Schule und Synagoge zu werden. Das Haus wurde 2009 durch ein Bürgerprojekt des Vereins Historisches Camberg e.V. übernommen und saniert. Heute befindet sich in dem Haus ein kleines Museum, welches an das jüdische Leben in Bad Camberg erinnert.

Die Alte Jüdische Schule
Die Alte Jüdische Schule

Dunkle Geschichte

Manchmal sind es auch Orte, die nicht mehr da sind. So gab es an der Stadtmauer, in der Nähe der Kirche, den Hexenturm, welcher für die dunkle Geschichte in Bad Camberg steht. Von 1630 an gab es leider auch in der Kurstadt Hexenprozesse, die mit dem Verbrennen von sieben Frauen endeten.

An der Kirche gab es eine Szene zum Schinderhannes, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts sein Unwesen in der Region trieb und 1803 in Mainz hingerichtet wurde.

Schinderhannes treibt mit seinen Mannen sein Unwesen

An dieser Stelle sei nicht zu viel verraten, denn in der Altstadt von Bad Camberg gibt es zahlreiche Häuser wie das Tiefenbachhaus, das St. Josefshaus oder der Gutenberg-Hof, die so manches zu erzählen haben.

Folgt dem Verein gerne auf Facebook und ihr erfahrt, wann wieder eine besondere Stadtführung stattfindet.

Nach der Stadtführung könnt ihr gerne noch einen Abstecher in den Kurpark machen und die fünf Säulen der Gesundheit nachspüren.