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Autor: Heike Lachnit

Schöne Aussicht auf dem Mensfelder Kopf

Wer einen schönen Blick über das Limburger Becken haben möchte, sollte auf den Mensfelder Kopf gehen. Es handelt sich um eine Erhebung mit 313 Meter über NN. Von ihm aus gibt es einen faszinierenden Blick über das Lahntal.

Mensfelder Kopf Wandern

Wir sind von Mensfelden, einem Ortsteil von Hünfelden, aus gestartet. Im Westen dieser ländlichen Region erhebt sich direkt der Mensfelder Kopf. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, ihn südlich von Linter aus zu begehen. Nach dem Aufstieg führt ein Rundweg um das Naturschutzgebiet.

Mensfelder Kopf Wandern

Allein der Weg durch Mensfelden lohnt sich, ein Ortsteil, der noch starke dörfliche Strukturen hat. Viele Häuser besitzen einen großen Hof sowie Scheunen und lohnen einen Blick.

Beim Aufstieg geht es zuerst an Feldern entlang, denn die gesamte Region ist ackerbaulich geprägt. Am Ende des Weges kommt der Wanderer bei einem Sportplatz heraus. Der Sportplatz ist unter anderem Trainingsort der Mensfelden Miners, welche Football spielen. In der Nähe des Sportplatzes befindet sich ebenfalls ein Waldparkplatz, wenn jemand den sanften Anstieg nicht wagen und nur eine Runde über die Erhebung wandern möchte. An diesem Parkplatz befindet sich eine Tafel des NABU, welche einen Einblick in die Vögel gibt, die es eventuell vor Ort zu beobachten gibt.

Mensfelder Kopf Wandern

Am Sportplatz geht es rechts den Weg bergauf, welcher direkt auf die Quarzitkuppe und ins Naturschutzgebiet Mensfelder Kopf führt. Der Bergrücken aus Taunusquarzit und Tonschiefer ist seit 1998 Naturschutzgebiet aufgrund seiner besonderen Heidelandschaft.

Schützenswerte Heidelandschaft

Der Untergrund ist sauer und nährstoffarm, was einen besonderen magerrasen begünstigt. Vor allem das überregional bedeutsame Haarginster-Zwergstrauch-Heidevorkommen, auch Besenheide, hat sich an diese Bodenbedingungen angepasst. Damit das Gelände nicht von anderen Pflanzen oder Bäumen überwachsen wird und der Besenheide dadurch das Licht raubt, wird die Fläche mit Rhönschafen und Heidschnucken regelmäßig beweidet. Diese außergewöhnliche Landschaft bietet auch ein Rückzugsgebiet für viele bedrohte Vogelarten. Zudem wird an alle Besucher appelliert, die Wege nicht zu verlassen.

Mensfelder Kopf Wandern

Auf dem höchsten Punkt des Mensfelder Kopfes kann einem der Wind ganz schön um die Nase wehen. Mehrere Bänke laden zum Verweilen ein und es lässt sich ein herrlicher Blick genießen.

Mensfelder Kopf Wandern

Geht der Blick nach links ins Tal, erblickt er die Burg Ardeck. Mitten in Limburg lässt sich der Limburger Dom ausmachen und durch markante gewerbliche Bauten findet sich der Besucher recht schnell zurecht. Eine Tafel zeigt die Einordnung des Mensfelder Kopf in die regionale Lage zwischen Rheinland-Pfalz und Hessen, zwischen dem Taunus und den Westerwald.

Mensfelder Kopf Wandern

Bei schönem Wetter und klarer Sicht lassen sich über 50 Ortschaften in der Region erkennen. Im Westen sind die Ausläufer des Taunus zu sehen, nach Nordwesten schweift der Blick über das Limburger Becken bis zum Westerwald. Nach Osten wandert der Blick über den Goldenen Grund bis zum Taunus zurück.

Nach einer Pause folgt man den Weg weiter wieder bergab. Viele Rosensträucher und Hecken wachsen rund um die Hügelkuppe. Sie bieten neben den Rückzugsorten für die Vögel auch Lebensräume für zahlreiche Insekten. Fast am Ende, bevor der Weg eine Kurve macht, steht ein riesiges Insektenhotel. Bei einem Blick zurück zur Kuppe und etwas Glück können Paraglider beobachtet werden.

Mensfelder Kopf Wandern

Beim Weg zurück fällt der Blick auf die romanische Kirche mitten im Ort. Am Ende des Weges gelangt der Wanderer wieder nach Mensfelden. Statt nach rechts in den Ort reinzugehen, empfiehlt es sich, noch die Schlaufe nach links zu laufen, um an dem Platz „Schöne Aussicht“ nahe des Alten Zollhauses zu verweilen. Auch hier kann nochmal eine herrliche Fernsicht genossen werden.

Mensfelder Kopf Wandern

Es ist eine kleine, schöne Tour, die mit einer großartigen Aussicht belohnt. Jeder kann die Landschaft auf sich wirken lassen.

Auf der Lahn mit der „Wappen von Limburg“

Es gibt viele Möglichkeiten, den Landkreis und seine Schönheiten zu entdecken. Eine sehr entspannte Art ist eine idyllische Lahntalschifffahrt mit der „Wappen von Limburg“. Platz nehmen und die Aussicht genießen, lautet die Devise. Los geht es am Schiffsanleger Eschhöfer Weg.

Wappen von Limburg Lahntalschifffahrt

Mit der „Wappen von Limburg“ befahrt ihr den ältesten, staugeregelten Fluss in Deutschland – die Lahn. Auf ihren 245,6 Kilometern besitzt sie insgesamt 22 Schleusen und ist der einzige deutsche Fluss mit einem Schifffahrtstunnel. Einfach auf dem Oberdeck Platz nehmen, die Beine ausstrecken und die idyllische Rundfahrt auf der Lahn genießen. Verschiedene Touren werden angeboten, die unterschiedlich lange dauern.

Lahntalschifffahrt Wappen von Limburg

Bei unserer knapp zweistündigen Fahrt geht es zuerst Richtung Dietkirchen. Am Ufer sitzen Menschen, die den Passagieren zu winken und laut „Hallo“ rufen. Der Blick geht Richtung Dom und das Schloss Limburg, welche beide langsam immer kleiner werden. Mit dem Blick nach vorne gibt es immer neue Dinge zu entdecken – Schwäne und Enten, aber auch diverse Wassersportler, welche mit dem Kanu, per Standup-Paddling oder dem Tretboot auf dem Wasser unterwegs sind.

Lahntalschifffahrt Wappen von Limburg

Urlaub auf der „Wappen von Limburg“

Die Sonne scheint und schnell überkommt einem das Gefühl von Urlaub. Einfach mal die Seele baumeln lassen, zur Ruhe kommen und die Natur auf sich einwirken lassen. In Dietkirchen geht es unter der Kurt-van-der-Burg-Brücke durch. Diese Schrägseilbrücke verbindet seit 25 Jahren die Limburger Stadtteile Dietkirchen und Eschhofen für Fußgänger und Radfahrer. Versteckt in ihr dient sie auch als Fluss Überquerung für die Abwasserleitungen. Elegant fügt sie sich ins Landschaftsbild ein und stiehlt der St. Lubentius Basilika nicht die Show. Diese thront am Westufer hoch über der Lahn auf einem Kalksteinfelsen. Fast nackig liegt der Felsen in der Sonne, am Südhang wird Wein angepflanzt.

Lahntalschifffahrt Wappen von Limburg

Lahntalschifffahrt Wappen von Limburg

Die „Wappen von Limburg“ wendet an dieser Stelle, aber nach vorne lässt sich noch ein Blick auf die Burg Dehrn werfen. Wieder in Limburg geht es den rechten Flussarm lang, in die Schleuse hinein. Bei der Einfahrt gibt es einen interessanten Blick auf den Dom. Nur von dieser Stelle aus sind alle sieben Türme, die ihn zu etwas Besonderem innerhalb der deutschen Kirchen macht, zu sehen. Weithin ist der Georgsdom, benannt nach seinem Patron St. Georg, sichtbar, wie er auf dem Kalkfelsen über dem Lahntal steht.

Lahntalschifffahrt Wappen von Limburg

Lahnschifffahrt Wappen von Limburg

Einmal durch die Schleuse

In der Schleuse geht es nach unten. Sehr eng ist diese, mit den Händen könnte man die Innenwände der Schleuse berühren, was jedoch untersagt ist. Direkt hinter der Schleuse können der Brückenturm der alten Lahnbrücke sowie der Dom gemeinsam betrachtet werden. Zwischen der stark bewachsenen Schleuseninsel erhaltet ihr einen schönen Blick auf das Wehr.

Weiter geht die Fahrt über Staffel bis über die Grenze des Landkreises sowie die hessische Landgrenze bis kurz vor Diez in Rheinland-Pfalz gelegen. Hier können die Ausflügler einen Blick auf das gelbe Schloss Oranienstein werfen. In der barocken Anlage ist ein Stützpunkt der Bundeswehr untergebracht.

Lahntalschifffarht Wappen von Limburg

Nach einer erneuten Wende geht es zurück nach Limburg. In der Schleuse steigt die „Wappen von Limburg“ an, um auf dem Rückweg die Höhenunterschiede durch das Wehr in der Lahn zu überwinden. Die Zeit vergeht wie im Flug und auf das Lahntal gibt es bei der Lahnschifffahrt völlig neue Perspektiven.

Lahntalschifffahrt Wappen von Limburg

Informationen Lahntalschifffahrt

Schiffsanleger

Eschhöfer Weg 13 – 15, 65549 Limburg

„Wappen von Limburg“ Fahrzeiten

Die „Wappen von Limburg“ veröffentlicht regelmäßig einen Wochenfahrplan, wo ihr seht, welche Fahrten sie anbietet. Zudem gibt es immer wieder Themenfahrten an wie Schlagerpartys oder Abendfahrten. Auch kann die „Wappen von Limburg“ für Familien- oder Firmenfeiern gebucht werden.

Fahrpreise „Wappen von Limburg“

Je nach Tour unterscheiden sich die Preise auf der „Wappen von Limburg“.

Kleine Rundfahrt „Lubentius“: Erwachsene 15 Euro/ Kinder 8,50 Euro

Große Rundfahrt „Schloss Oranienstein“: Erwachsene 20 Euro/ Kinder 11 Euro

Schifffahrt „Balduinenstein“: Erwachsene 30 Euro/ 14 Euro

Familienangebote sind bei allen Fahrten möglich. Mehr zur „Wappen von Limburg“ erfahrt ihr auf der Homepage.

Auf der „Wappen von Limburg“ gibt es ein kleines Angebot an Speisen und Getränken.

Lahntalschifffahrt Wappen von Limburg

 

 

In den Steilhängen der Lahn von Villmar nach Runkel

Wer gutes Schuhwerk hat und auch einige Höhenunterschiede nicht scheut, kann sich von Villmar aus auf den Lahnhöhenweg Richtung Runkel begeben.

Der Startpunkt für diese Wanderung ist der Bahnhof in Villmar. Von diesem geht es über die in Deutschland herausragende Marmorbrücke und dann nach rechts Richtung König-Konrad-Halle. Dort könnt ihr altes Werkzeug bestaunen, mit denen früher der Marmor geschnitten wurde.

Steilhänge Villmar Runkel

An dieser vorbei muss erstmal geschaut werden, wo es auf den Lahnhöhenweg geht, der an dieser Stelle nicht direkt ausgeschildert ist.  Dafür müsst ihr beim Info-Schild die Straße überqueren und den ausgetretenen Pfad bergauf folgen.

Dieser Weg geht links lahnabwärts durch die Steilhänge entlang. An manchen Stellen ist der Pfad sehr schmal, doch insgesamt ist er gut zu gehen. Durch den Wald und an Wiesen entlang führt er durch die Natur und gewährt immer wieder atemberaubende Blicke auf die Lahn hinunter.

Steilhänge Runkel Villmar

In den Lahnhängen passiert ihr als erstes das Friedenskreuz. Ursprünglich stellten Kriegsheimkehrer dieses Kreuz auf. Später beauftragten Villmarer Bürger den Bildhauer Walter Schmidt, um an gleicher Stelle ein Kreuz aus 60 Marmorsorten zu errichten. Sehr eindrucksvoll ist der aus Marmor gestaltete Jesus, der durch die verschiedenen Marmorfarben interessant wirkt. Von diesem Punkt aus gibt es einen wunderschönen Blick nach Villmar.

Steilhänge Villmar Runkel

Steilhänge Villmar Runkel

Steilhänge Runkel Villmar

Einen schmalen Weg geht es danach durch den Wald, welcher an der König-Konrad-Straße ändert. Wenn ihr die Straße überquert, gelangt ihr zum König-Konrad-Denkmal, welches hoch oben über die Lahn schaut.

König-Konrad-Denkmal

Von dort habt ihr einen herrlichen Ausblick auf die Lahn sowie nach Villmar und nach Runkel. Das Denkmal wurde 1894 errichtet und ist dem deutschen König Konrad gewidmet. Er starb im Dezember 918 in Weilburg, daher seine Verbindung zu der Gegend. Die 2,32 Meter hohe Sandstein-Figur steht auf einem Sockel aus Lahnmarmor. Das Denkmal zählt zu den Wahrzeichen des Landkreises.

König-Konrad-Denkmal

Vom Denkmal geht es ein Stück die Straße entlang, bevor in der Kurve die Straßenseite wieder gewechselt wird und es eine ganze Weile an Feldern entlang geht. Sehr gut ist der Weg ausgezeichnet mit einem schwarzen „L“ auf weißem Grund.

Lahnhöhenwanderweg Villmar Runkel

Etwas kühler wird es im Wald kurz vor Runkel in dem Gebiet, wo der Untere Ansbach fließt. Ein kleines Bächlein, welches die Schritte plätschernd begleitet.

Lahnhöhenweg Villmar Runkel

In Runkel lauft ihr zuerst an einem Kriegsopferfriedhof vorbei, welcher von 1966 bis 1968 angelegt wurde. Danach kommt ihr in einem Neubaugebiet heraus.

Kriegsopferfriedhof Runkel

Dort habt ihr die Möglichkeit, den Lahnhöhenweg weiter entlang zu gehen oder ihr beendet die Tour und geht nach Runkel hinein. In Runkel lockt die frühmittelalterliche Burg Runkel, die hoch über der Lahn thront. Es ist ein malerisches Städtchen, in dem einige Zeit verbracht werden kann.

Burg Runkel

Tipp: In Runkel könnt ihr die Brücke überqueren und über den Planetenlehrpfad, gleichzeitig der Radfernweg R7 zurück nach Villmar laufen. In Villmar selbst lohnt sich ein Besuch des Lahn-Marmor-Museums sowie des Naturdenkmals Unica-Bruch.

Planetenlehrpfad Runkel Villmar

Mit dreifacher Lichtgeschwindigkeit durch das Sonnensystem

Auf 4,5 Kilometern lahnaufwärts durchwandern wir mit drei- bis vierfacher Lichtgeschwindigkeit unser Sonnensystem. Milliarden Meter durchspringen wir mit wenigen Schritten und gewinnen dabei einen Eindruck von den Planeten.

Planetenlehrpfad Runkel Villmar

Der Planetenlehrpfad zwischen Runkel und Villmar ist ein Projekt des Astronomie-Kurses der Johann-Christian-Senckenberg-Schule Runke/ Villmar. Auf 4,5 Kilometern haben sie das Sonnensystem komprimiert. Entlang des Radfernweges R7 geht es immer die Lahn entlang und viel Wissenswertes lässt sich dabei erkunden. Auf der gut begehbaren Wanderstrecke ist das Sonnensystem maßstabsgerecht verkleinert worden.

Planetenlehrpfad Runkel Villmar
Mit der Burg Runkel im Rücken geht es los durchs Sonnensystem

Los geht es direkt hinter dem Bahnhof an der Lahn. Eine große Kugel mit einem Durchmesser von 1,39 Metern symbolisiert die Sonne im verkleinerten Maßstab und damit den Beginn des Planetenlehrpfades. Einen Katzensprung weiter steht die erste Schautafel zum Merkur. Neben zahlreichen Informationen zum Planeten ist dieser auch maßstabsgetreu im Vergleich zur Sonne abgebildet. In dem gewählten Maßstab 1 : 1 Milliarde (1 : 1.000.000.000) hat der Merkur eine Größe von 0,5 Zentimeter. Doch nicht nur die Größen der Planeten sind maßstabsgetreu abgebildet. Auch die Entfernungen zwischen den einzelnen Planeten wurden diesem Maßstab angepasst. Und so entsprechen ein Meter auf dem Planetenlehrpfad eine Milliarden Meter oder eine Millionen Kilometer in Natura.

Planetenlehrpfad Runkel Villmar

Und so durchqueren wir an der Lahn entlang das Sonnensystem. Lernen den kleinsten Planeten Merkur kennen oder Jupiter, dessen Tag nur knapp zehn Stunden dauert. Wir lernen, dass die Erde der einzige Planet mit Leben ist oder das die Venus zu 96 Prozent aus giftigem Kohlendioxid besteht.

Planetenlehrpfad Runkel Villmar

Naturerlebnis an der Lahn

Doch nicht nur die Planeten locken auf diesen Weg. Entlang der Lahn zirpen die Grillen, zwitschern die Vögel und lassen sich entlang der Lahn diverse Vögel wie Schwäne, Gänse und Reiher beobachten. Viele Menschen begegnen einem auf diesem Weg, freundlich begegnet man sich miteinander und es ergeben sich auch Gespräche.

Lahn Tierwelt Planetenlehrpfad

Auf der anderen Seite thront König Konrad hoch über dem Tal und blickt hinab. Die Steilhänge und Felsen bilden interessante Formationen entlang der Lahn.

Planetenlehrpfad Runkel Villmar

Da die Augen immer wieder von neuen Dingen angezogen werden, vergeht die Zeit wie im Flug. Die Pfarrkirche St. Peter & Paul kündet davon, dass Villmar nicht mehr weit ist. Mitten auf der Marmorbrücke kündet das nächste Schild vom vorletzten Planeten in unserem Sonnensystem – dem Uranus.

Planetenlehrpfad Runkel Villmar

An dieser Stelle quert ihr die Lahn und lauft auf der anderen Seite weiter. Bis zum weit entferntesten Planeten des Sonnensystems, dem Neptun, sind es dann noch 1626 Meter.

Von der Brücke aus könnt ihr auch einen Abstecher in den Unica-Bruch in Villmar machen oder das Lahn-Marmor-Museum besuchen. Zurück nach Villmar könnt ihr den gleichen Weg nehmen, die Bahn oder auf der anderen Seite durch die Steilhänge der Lahn den Lahnhöhenweg gehen.

Mehr zum Planetenlehrpfad und dem gesamten Projekt erfahrt ihr auf der Seite der Johann-Christian-Senckenberg-Schule.

Planetenlehrpfad Runkel Villmar

Eismanufaktur Niederbrechen

Eismanufaktur Niederbrechen – Prädikat wertvoll und lecker

Caramellino, BlackForest oder Black Baby Einhorn lauten die phantasievollen Namen, hinter denen sich ein absoluter Eisgenuss verbirgt. Wer im Landkreis unterwegs ist, kommt an der Eismanufaktur Niederbrechen nicht vorbei.

Eugenio Cicero gründete 2016 die Eismanufaktur in Niederbrechen und hat seit letztem Jahr auch eine Außenstelle in Limburg. Mit regionalen Rohstoffen produziert er täglich seine leckeren Eiskreationen. Nichts industrielles findet sich im Eis, alles basiert auf natürlichen Rohstoffen. Dazu das liebevolle Anrichten der Eisbecher, so dass nicht nur der Gaumen in den Genuss kommt, sondern auch die Augen erfreut werden.

Und so lautet das Motto von Cicero auch „100% Individuell statt industriell“. Und das viel Leidenschaft in den Produkten steckt, schmeckt man. Wer einmal ein Eis dort gegessen hat, möchte sich am liebsten durch die Eiskarte schlemmen. Neben den Klassikern im Milch- und Fruchteissortiment gibt es ständig verschiedene laktosefreie, glutenfreie sowie vegane Sorbets in der Eisvitrine. Komplettiert werden diese durch die selbstgemachten, leckeren Soßen.

Eismanufaktur Niederbrechen

Und wer den Genuss zu Hause auf der Couch genießen möchte, sollte in den regionalen Rewe-Märkten schauen, welche teilweise auch das Eis im Sortiment haben.

Und auch in den kalten Jahreszeiten, wo einem nicht unbedingt nach Eis zumute ist, lohnt sich ein Besuch. Denn dann werden leckere Waffeln angeboten.

Adressen

Eismanufaktur Niederbrechen
Limburger Str. 71
65611 Brechen

Eismanufaktur Limburg am Katzenturm
Konrad-Kurzbold-Straße 4
65549 Limburg

Öffnungszeiten 12 bis 20 Uhr

Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten im Landkreis Limburg-Weilburg

Der Landkreis Limburg-Weilburg ist eine Perle zwischen Westerwald und Taunus sowie dem Lahntal mitten drin. Hier finden die Besucher historische Altstädte, beeindruckende Burgen, spannende Museen, familienfreundliche Ausflugsziele und abwechslungsreiche Wanderwege. Ob ein Tagesausflug nach Limburg, eine Kanutour auf der Lahn oder eine Wanderung durch die Natur: die Region bietet zahlreiche Möglichkeiten für Einheimische und Gäste. In dieser Liste stellen wir die schönsten Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele im Landkreis Limburg-Weilburg vor.

Empfehlungen für den Landkreis

Zahlreiche Ausflugsziele in Limburg-Weilburg laden zum entdecken und erkunden ein. Nachfolgend findet ihr eine kleine Übersicht, was ihr hier in der Region alles unternehmen könnt. Diese Liste ist nicht vollständig.

Lahntalschifffahrt Wappen von Limburg am Limburger Dom vorbei

Historische Sehenswürdigkeiten

Der Limburger Dom gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Hessen. Hoch über der Lahn prägt er seit dem 13. Jahrhundert das Stadtbild und bietet einen beeindruckenden Blick über die Altstadt. In meinem ausführlichen Beitrag über den Limburger Dom erfahrt ihr mehr über seine Geschichte, Architektur und Besuchsmöglichkeiten.

Die Burg Runkel bietet einen schönen Ausblick auf die Lahn und zählt mit zu den beliebtesten Fotomotiven der Region. Von Fachwerkhäusern eingerahmt erzählt die Burg Geschichten von Krieg Frieden. Bis heute ist die Burg nicht nur Museum, sondern auch Wohnsitz.

Dank ehrenamtlichen Engagements konnte die ehemalige Wegefestung seit 1975 liebevoll restauriert werden. Die genaue Geschichte ist nicht mehr bekannt. Dennoch ist die Burg ein lohnenswertes Ausflugsziel.

Das Schloss Weilburg zählt zu den bedeutendsten Residenzschlössern Hessens. Zusammen mit dem barocken Schlossgarten und dem Blick über das Lahntal gehört es zu den beliebtesten Ausflugszielen der Region. Zu jeder Jahreszeit präsentiert sich der Schlossgarten anders.

Die Burg Merenberg ruht auf einem Basaltkegel und ist weit zu sehen. Lange Zeit herrschte Ruhe um die Burg, doch inzwischen ist die Ruine beliebtes Ausflugsziel, markanter Landschaftspunkt und auch Ort verschiedener Veranstaltungen.

  • Altstadt Limburg

Die Altstadt Limburg zählt mit zu den gut erhaltenen Altstädten in Deutschland, mit einer hohen Dichte an Fachwerkhäusern vor 1300 und einem wunderbaren Ensembles. Als Handelsstadt zwischen Köln und Frankfurt sowie Domstadt gibt es hier viele Geschichten und Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

Museen und Geschichte

Domplateau Limburg

Wer auf der Suche nach einem echten Goldschatz im Landkreis ist, sollte das Diözesanmuseum mit Staurothek in Limburg besuchen. Nicht nur Gold wartet in einem riesigen Tresor auf die Besucher, sondern auch Edelsteine und kunsthistorische Kostbarkeiten. Das Museum befindet sich in einem alten Adelshof, dem „Leyenschen Hof“ sowie in Teilen des ehemaligen Bischofshauses.

Mitten im Herzen der Stadt Weilburg befindet sich das Bergbau- und Stadtmuseum. Hier erfahrt ihr viel Wissenswertes zum Bergbau in der Region sowie zur Geschichte der Stadt. Im „Tiefen Stollen“ könnt ihr unter Berge abtauchen.

Selters ist jedem bekannt und steht für sprudeliges Wasser. Es kommt aus der Region und hat zahlreiche Spuren und Geschichten hinterlassen. Nicht mehr überall abgefüllt, stehen noch heute die alten Brunnengebäude und können besucht werden.

In zahlreichen Ortschaften finden sich die sogenannten Heimatstuben, die nochmal einen eigenen geschichtlichen Blick auf ihren Ort und die Region werfen. Sie halten die Vergangenheit lebendig und laden zum entdecken sowie staunen ein.

Vor vielen Millionen Jahren war die Region ein Meeresboden in der Nähe des Äquators. Dies hat Spuren hinterlassen, welche sich bis heute in den Steinen befinden. Ein besonderer Stein aus der Region ist der Lahn-Marmor und im Lahn-Marmor-Museum erfahrt ihr mehr darüber.

Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden die Glaskünstler aus Böhmen in Hadamar eine neue Heimat und prägten das Handwerk der Region mit. Bis heute gibt es eine Glasfachschule in Hadamar. Die Werke, die entstanden sind, lassen sich im Glasmuseum entdecken.

Das Krippenmotiv ist bei allen gleich und dennoch erfährt das Thema weltweit unterschiedliche Interpretationen. Im Krippenmuseum lassen sich rund 300 Exponate entdecken und zeigen auf, wie vielfältig dieses Thema ist.

Natur und Wandern

  • Lahnwanderweg

Die Lahn zieht sich wie ein blaues Band durch den Landkreis Limburg-Weilburg. An ihren Ufern lädt sie zum Wandern ein und auf ihrem Wasser zum Kanufahren. Entlang ihrer Ufer bieten sich immer wieder herrliche Ausblicke auf die Landschaft und historische Orte.

Der Blasiussteig zieht sich rund um Dornburg und seine Ortsteile. Er führt entlang geologischer Phänomene wie das Ewige Eis und nimmt den Wanderer mit in die Vergangenheit zu den Kelten. Er erzählt Geschichten aus der Region und lädt im Wald zum Verweilen ein.

  • Jakobsweg

Ihr müsst nicht nach Spanien fahren, um auf dem Jakobsweg zu wandeln. Dieser Pilgerweg führt auch durch den Landkreis als Lahn-Camino und ermöglicht hier in der Region ein Pilgern und Innehalten, ein Laufen und achtsames Besinnen.

Zahlreiche Spuren haben die Kelten in der Region hinterlassen, so auch zwischen Hadamar, Elbtal und Waldbrunn beim Heidenhäuschen. Mitten im Wald gelegen lassen sich alte Überreste noch entdecken.

Heidenhäuschen Hadamar - Kelten Limburg-Weilburg - Ausflugsziele Limburg-Weilburg

Die Weil fließt Richtung Weilburg und mündet dort in die Lahn. Entlang der Weil lässt es sich angenehm wandern oder auch Radfahren. Die Burg Freienfels lädt zum Ausruhen ein und ansonsten könnt ihr tief in den Wald eintauchen.

Einen weiten Blick über das Lahntal bietet der Aussichtsturm von Löhnberg. Morgens könnt ihr von dort aus ein wunderbares Konzert der Vögel erleben und manchmal sind auch Störche zu sichten. Von dort aus führen Wanderwege durch den Wald.

Durch den Wald wandern und dabei eine Reise durch die Geologie der Region machen ermöglicht der Unica-Bruch in Villmar. In einem alten Abbaugebiet des Lahn-Marmors gibt es hier einen besonderen Blick auf die Spuren im Stein.

Auch wenn sich der Name blutrünstig anhört, so geht er eher auf keltischen Ursprung zurück. An Karfreitag pilgern die Menschen morgens in einem Schweigemarsch zur Mordschau, aber auch sonst ist es ein schöner Wanderweg.

Ausflugsziele für Familien in Limburg-Weilburg

Tierpark Weilburg - Ausflugsziele Limburg-Weilburg

Der Wildpark Tiergarten Weilburg ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Mitten in der Natur gelegen, gibt es neben den Tieren auch vieles über die Natur und das Ökosystem zu lernen.

Die Kubacher Kristallhöhle ist einzigartig in Deutschland. Es ist die einzige deutsche Calcithöhle und sie besitzt die höchste Halle aller Schauhöhlen. Ein Besuch der Höhle tief unter der Erde lohnt sich auf alle Fälle. Faszinierende Einblicke in 350 Millionen Jahre Erdgeschichte erwarten die Besucher.

Jedes Jahr, wenn der Mais hoch steht laden zwei Maislabyrinthe im Landkreis die großen und kleinen Besucher ein, tief in sie einzutauchen und den Weg wieder nach draußen zu finden. Mit kleinen Rätseln, besonderen Themen oder auch begleitenden Veranstaltungen sind dies immer wieder beliebte Ausflugsziele.

Welche Planeten befinden sich in unserem Sonnensystem? Und wie weit sind die einzelnen Planeten voneinander entfernt? Maßstabsgetreu umgesetzt nimmt uns der Planetenlehrpfad entlang der Lahn mit auf eine Reise ins All.

Stadtgeschichte einmal anders erleben ermöglicht die digitale Stadtführung „Hörmal Limburg“. Quer durch die Stadt erzählt die an beliebten Punkten Wissenswertes und Geschichten zur Stadt.

Freizeit am Wasser

Die Lahn prägt den Landkreis Limburg-Weilburg wie kein anderes Gewässer. Ob bei einer Kanutour auf dem Fluss, einer Fahrt mit der „Wappen von Limburg“, einer Radtour entlang des Lahntalradwegs – Sie lädt zu verschiedenen Aktivitäten ein. Doch auch an anderen Orten spielt Wasser in der Region eine wichtige Rolle wie beim Kneippen in Bad Camberg. Und an warmen Sommertagen laden zudem verschiedene Seen und Freibäder zur Erholung ein.

Veranstaltungen und Feste

Du bist nur ein paar Tage in Limburg unterwegs? Dann empfehle ich Dir meine Liste an „101 Dinge, die du in Limburg gemacht haben musst“ . Und bist du kulturell interessiert? Dann abonniere gerne meinen Newsletter „Kulturzeit Limburg-Weilburg“.

Diese Liste der Ausflugsziele in Limburg-Weilburg wird regelmäßig erweitert. Der Landkreis bietet weit mehr als die bekannten Sehenswürdigkeiten. Habt ihr weitere Empfehlungen oder Geheimtipps? Dann schreibt mir gerne. Vielleicht findet euer Vorschlag schon bald einen Platz auf dieser Liste.

 

 

 

Limburger Dom

Von Limburg nach Staffel an der Lahn entlang

Wen ihr mal nicht viel Zeit habt, empfehle ich euch eine kurze Wanderung von Limburg nach Staffel entlang der Lahn. Rund zwei Kilometer ist der Weg und hält einige schöne Blicke bereit.

Katzenturm Limburg Lahn

Los geht es am Katzenturm. Dieser war Teil der ehemaligen Ringmauer im 13. Jahrhundert um Limburg herum. Er hat einen Durchmesser von zehn Metern und besitzt eine Mauerstärke von zwei Metern. Der mittelalterliche Turm beherbergt das Marinemuseum. Von dort aus geht es auf dem Philippsdamm die Lahn entlang.

Entlang der Lahn

Entlang der Lahn

Der Philippsdamm führt unter der neuen Lahnbrücke entlang. Schwäne sind dort auch zu sehen. Je nach Standort ergibt sich ein interessanter Blickwinkel auf die Pfeiler der Brücke. Kurz hinter der Lahnbrücke gibt es einen Bildstock aus dem Jahr 1688 mit dem Heiligen Christophorus. Warum er dort steht, ist nicht mehr zu entziffern. Er ist heute bekannt als der Schutzheilige der Reisenden.

Entlang der Lahn

Entlang des Weges stehen viele Bäume, mit verschiedenen Vogelhäuschen bestückt. Eine sehr schöne Idee, um den Tieren ein zu Hause anzubieten. Ebenfalls für den Naturschutz sind Insektenhotels am Rande des Pfades.

Entlang der Lahn

Entlang der Lahn

Nach den Gärten geht es einen kleinen asphaltierten Weg bergab, bevor sich der Weg weiter die Lahn entlang schlängelt. Mit dem Blick zurück erhascht ihr den Limburger Dom, nach vorne wird der Blick von der Eisenbahnbrücke in Staffel angezogen. Rechts des Weges fließt träge die Lahn dahin, links des Weges erstreckt sich ein Feld je nach Jahreszeit mit anderen Pflanzen.

Rein in die Natur

Aus der Stadt hinaus befindet ihr euch auf einmal direkt in der Natur. Verschiedene Düfte der Pflanzen umschmeicheln uns, verschiedene Tiere begegnen uns auf dem Weg. Ruhe und Frieden umschließen den Fußgänger.

Entlang der Lahn

Dieser Weg ist nicht nur Wanderweg, sondern auch Teil des Lahntalradweges. Wer noch Zeit hat und unter der Eisenbahnbrücke in Staffel hindurch geht, gelangt auf diesem Weg nach Diez.

Vor der Eisenbahnbrücke selbst stehen zwei riesige Eichen, die mit ihren weißen Kerzen im Frühjahr leuchten. Auf der Brücke habt ihr einen schönen Blick über die Lahn. Liebende nutzen das Geländer, um Liebesschlösser aufzuhängen.

Entlang der Lahn

Entlang der Lahn

Entlang der Lahn

Dies ist nur ein kleines Stück Strecke um Limburg, die für eine kleine Wanderung sehr schön ist.

Entlang der Lahn

Unica Bruch Villmar

Unica-Bruch – Blick in die Vergangenheit

Etwas verborgen in Villmar liegt der Unica-Bruch, der einen einmaligen Blick in die Vergangenheit ermöglicht.

Im Erdaltertum, dem Paläozoikum, lag der Landkreis Limburg-Weilburg in der Nähe des Äquators in einem warmen Meer. Welche erstaunliche Lebenswelt damals existierte, könnt ihr heute noch im Unica-Bruch in Villmar sehen.

380 Millionen Jahre Zeitreise

Über die Marmorbrücke geht es rechts zum Lahn-Marmor-Museum entlang der Bahngleise. Am Museum vorbei haltet ihr euch links den Berg nach oben auf dem erdgeschichtlichen Weg. Der Weg ist 380 Meter lang und entspricht einer Zeitreise von 380 Millionen Jahren. Am Rande des Weges erfahrt ihr Wissenswertes über die verschiedenen erdgeschichtlichen Epochen, die geologischen Epochen von heute bis zum Mitteldevon sind entlang der Strecke abgebildet. Mit jedem gegangenen Meter legt ihr einen Zeitraum von einer Millionen Jahre zurück und erfahrt etwas über die Geschichte, den Abbau und die Verarbeitung des Lahn-Marmors. Anhand eines abgebildeten Globus könnt ihr die Veränderungen der Lahnregion verfolgen. Diese ist von 20° südlich des Äquators bis zu 50° nördlich des Äquators gewandert. Auch heute noch wandert die Lahnregion weiter nach Norden.

Unica Bruch Villmar

Unica-Bruch

Ein kleines Schild weist den Weg rechts in den Wald. Von einer kleinen Empore aus geht der Blick nach unten, wo ein riesiges, weißes Dach den freigelegten, gerade geschnittenen und polierten Marmorbruch überspannt. Sechs Meter hoch und 15 Meter breit ist der Aufschluss, in zwei Terrassen gegliedert. Dieses Dach dient als Schutz vor Erosionen. Mitten im Wald gelegen ist dies ein sehr kühler, erfrischender Ort. Ein schmaler Weg führt hinunter in den Bruch. Im Wald sieht man noch altes rostiges Gerät, mit denen im ehemaligen Bruch gearbeitet wurde.

Unica Bruch Villmar

Unica Bruch Villmar

Unten vor dem geschliffenen Marmor offenbart sich eine ganze andere Welt. Dieser Aufbruch gewährt einen Blick zurück in die Zeit des Mitteldevons, als sich an dieser Stelle ein Stromatoporenriff befand. Dieser Blick ist weltweit einmalig. Jeder Besucher sollte sich ein wenig Zeit nehmen, um das Bild ins sich aufzunehmen. Zuerst erscheint es einfach nur farbig. Verschiedene Rot- und Weißtöne durchziehen den Stein. Es sind einzelne Strukturen erkennbar. Diese offenbaren eine eigene Welt, wie sie vor 380 Millionen Jahren dort existierte.

Unica Bruch Villmar

Unica Bruch Villmar

Einzigartiges Naturdenkmal

Aufgrund dieser Einmaligkeit zählt der Unica-Bruch in Villmar seit 1996 zum Natur- und Kulturdenkmal, welches 2005 das Prädikat „Nationales Geotop“ erhielt. Dieser einmalige Ort zählt ebenfalls zu den Geopunkten des Geoparks Westerwald-Lahn-Taunus.

Unica Bruch Villmar

Ab dem 16. Jahrhundert wurde der Lahnmarmor abgebaut und findet sich überall auf der Welt. In der Kapuzinergruft in Wien, im Berliner Dom und sogar im Empire State Building in New York stoßen die Besucher auf Lahnmarmor. Der Abbau des Marmors fand in über 100 Steinbrüchen entlang der Lahn statt. Der Unica-Bruch ist der einzige Steinbruch, der heute begehbar ist.

Unica Bruch Villmar

Den Besuch in Villmar könnt ihr auch in eine Wanderung einbinden. Von Runkel aus gelangt ihr über den Planetenweg nach Villmar. Sehr schön ist der Weg in den Steilhängen der Lahn zurück nach Runkel. Wenn ihr mit dem Auto nach Villmar kommt, dann stehen am Bahnhof genügend Plätze zum Parken zur Verfügung.

Wenn ihr mehr über den nationalen Geopark Westerwald-Lahn-Taunus erfahren möchtet sowie über die vielen Punkte im Landkreis, dann besucht gerne mal die Homepage.

Limburger Dom

Limburg-Weilburg -Perle zwischen Taunus und Westerwald

Der Landkreis Limburg-Weilburg ist eine wahre Perle zwischen Taunus und Westerwald. Wie ein blaues Band zieht sich die Lahn durch die Region und prägt diese. Heimat, wo andere Menschen Urlaub machen. Sie besteht aus einer Vielschichtigkeit, die manch einem gar nicht bekannt ist. Die Besonderheiten in der eigenen Gemeinde können noch aufgezählt werden. Doch es gibt für manch einen noch viele unentdeckte Dinge.

Lahn Schwäne Limburg-Weilburg

Vielfalt in Limburg-Weilburg

Zu der Gebietsreform im Jahr 1974 schlossen sich die beiden Altkreise Limburg und Oberlahn zum neuen Landkreis Limburg-Weilburg zusammen. Der Landkreis besteht aus 19 Gemeinden und in jeder Gemeinde gibt es Plätze mit eigenen Geschichten und Bedeutungen. Man muss nur mit offenen Augen durch den Landkreis gehen, um die Vielfalt zu sehen. Manche Ziele sind bekannt und manche verstecken sich ein wenig. Den Limburger Dom kennt jeder, ist er doch von der A3 gut zu sehen. Hoch thront er über dem Tal und leuchtet in seinen roten Tönen. Doch wer kennt das Limburger Schloss, welches sich hinter dem Dom verbirgt? Auch das barocke Weilburger Schloss mit seinem Garten, der zum Verweilen einlädt, ist vielen bekannt. Wisst ihr auch, wann ihr das letzte Mal die Kristallhöhle Kubach besucht habt? Oder sagt euch die Kirchenruine Pfannstiel etwas?



Geschichten rund um Mineralwasser lassen sich im Landkreis finden. Bergbau gestaltete die Region wie wir sie heute kennen. Verschiedene Gesteine laden dazu ein, einen Blick in die Erdgeschichte zu werfen. Fossilienfunde erzählen von dem Leben vor vielen Millionen Jahren.

Manufakturen spiegeln Region

Die Touristen zieht es in den Landkreis Limburg-Weilburg, weil die ländliche Region mit einer sehr abwechslungsreichen Natur besticht. Entlang der Lahn gibt es Wander- und Fahrradwege, aber auch durch die Ausläufer des Taunus und des Westerwaldes lässt sich die mittelhessische Region in ihrer Vielfältigkeit erkunden.
Wer auf der Suche nach etwas Besonderem ist, wird ebenfalls fündig. Kleine kulinarische Manufakturen oder auch Künstler verleihen der Region ihre eigene Note. Sie halten die Schönheit der Region und den Charakter in ihren Produkten fest.
Es ist eine fantastische Region, die viel Aufmerksamkeit verdient. Ich möchte die Schönheiten des Landkreises gemeinsam mit euch entdecken und euch Tipps an die Hand geben, wie der Aufenthalt hier zu etwas Besonderen werden kann.

Villmar St. Nepomuk

Zu jeder Jahreszeit ist Limburg-Weilburg einen Besuch wert. Mit dem Wandel der Natur im Laufe der zwölf Monate wandelt sich auch das Auftreten und gleiche Orte entfalten unterschiedliche Wirkungen. Somit ist diese Seite nicht nur eine Einladung an Menschen von außerhalb. Es ist auch eine Einladung an die Menschen der Region, den Fuß vor die Tür zu setzen, loszulaufen und die Region zu entdecken.