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Autor: Heike Lachnit

Tourist-Information Limburg-Weilburg

Tourist-Informationen im Landkreis

Was ist los in den einzelnen Städten? Wo erfahrt ihr alles zu den Veranstaltungen oder Stadtführungen? Der richtige Ansprechpartner dafür sind die Tourist-Informationen. Nachfolgend eine Übersicht zu den Adressen.

Tourist-Information Stadt Limburg

Barfüßerstraße 6
65549 Limburg an der Lahn
Telefon: 06431 6166
Homepage

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag 10 – 12.30 Uhr und 13 – 17 Uhr
Samstag und Sonntag 10 – 15 Uhr

Tourist-Information Runkel

Burgstraße 23
65594 Runkel
Telefon: 06482 916160

Öffnungszeiten

1. April bis 31. Oktober

Montag bis Freitag 10 – 13 Uhr/ 14 – 17 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertage 10 – 13 Uhr

01. November bis 31. März

Montag bis Freitag 10-13 Uhr/ 14-16 Uhr
Sa, So und Feiertage geschlossen

Tourist-Information Stadt Weilburg

Marktplatz 3
35781 Weilburg
Telefon: 06471 31467

Öffnungszeiten

Während der Saison 01.April – 31.Oktober

Montag – Freitag 9.30 – 12 Uhr/ 13- 16.30 Uhr
Samstag 10 – 14 Uhr/ So 11 – 15 Uhr
Karfreitag + Rosenmontag geschlossen

Winteröffnungszeiten

Montag bis Freitag 9.30 – 12 Uhr/ 13 – 16.30 Uhr

E-Mail

Tourist-Info Landkreis Limburg-Weilburg

Nach Limburg kommt ihr sehr gut mit der Regionalbahn aus Frankfurt, Gießen oder Koblenz, so dass ihr kein Auto benötigt. In Limburg selbst steht E-Car-Sharing zur Verfügung. 

Regio Ticket 120 Ticket

Weilmünster Geschichte und Natur

Weilmünster im Weiltal mit Geschichte und Hangsofas

Die ehemalige Handelsstraße und heutige Hessenstraße führt von St. Goar nach Kassel. Strategisch günstig lag das Fleckchen im Weiltal und entwickelte sich zum Marktflecken Weilmünster. Zwar nicht der touristische Hotspot im Landkreis Limburg-Weilburg, hat diese Gemeinde im Weiltal einige interessante Ecken. Der erste Besuch ist ein Kratzen an der Oberfläche, es empfiehlt sich auf alle Fälle ein weiterer Aufenthalt.

Weilmünster Kirberg Turm

Zeichen der händlerischen Bedeutung ist der Kirbergturm, welcher rund 25 Meter über dem heutigen Zentrum wacht. Der Turm wurde um 1600 als Teil der Befestigungsanlage um Weilmünster erbaut und in seiner Nähe ist noch ein Stück Mauer vorhanden. In einer Kurve gelegen bietet sich von dort aus ein schöner Blick über den Marktflecken. Die Häuser stehen dicht an dicht und bilden eine fest geschlossene Häuserzeile, durch welche sich enge Gassen schlängeln. Es mutet ein wenig an wie ein Dorf im Dornröschenschlaf.

Marktflecken Weilmünster

Ein wenig in die Geschichte geschaut ist Weilmünster die größte Kommune im Weiltal und zählt auch zu den ältesten Orten Nassaus. Die erste urkundliche Erwähnung von „Weilmonstre“ stammt aus dem Jahr 1217. Aber da existierte bereits ein Kirchdorf, welches wohl an die 300 Jahre alt war. Die Kirche in Weilmünster soll die älteste Kirche im Landkreis sein. Dem Kloster Fulda wurde 821 ein Hof in der Gemarkung Weilmünster geschenkt und dieses Kloster erbaute im 9. Jahrhundert wahrscheinlich die Kirche. Um 1600 erhielt der Marktflecken Marktrechte und seitdem bis heute lockt die Gemeinde übers Jahr mit verschiedenen Märkten.

Weilmünster Steinkirche
Kapelle auf dem Vitos-Gelände

Neben der größten Gemeinde im Weiltal und der ältesten Steinkirche im Landkreis kann sich Weilmünster noch ein drittes Attribut auf die Fahne schreiben, denn es handelt sich mit um eine der waldreichsten Gemeinden in Nassau. Und es sind diese Wälder, welche zu Ausflügen locken.

Wirtschaftliche Glanzzeiten

Die Böden waren reich an Eisenerz und so erlebte der Ort im 16. Jahrhundert eine wirtschaftliche Blüte. 1860 wurde die Weilstraße erbaut, 1897 die Landesheil- und Pflegeanstalt und viele Jahre gab es einen Eisenbahnlinie nach Usingen. Und auch wenn von dieser Blüte heute nur noch leere Gebäude, stillgelegte Gleise und alte Loren in den Ortsteilen erzählen, lohnt sich ein Besuch dort.

Weilmünster

Im Ort selbst begegnen den Besuchern einige interessante Gebäude. In relativer Nähe zueinander finden sich das alte Amtshaus, die evangelische Kirche sowie das Rathaus. Interessant an der evangelischen Kirche ist der viereckige Wehrturm aus dem 12./13. Jahrhundert. In der Heimatstube, einem Fachwerkhaus aus dem Jahr 1700 befindet sich das heutige Heimatmuseum.

Weilmünster Geschichte und Natur

Zum 800-jährigen Bestehen von Weilmünster wurde eine spezieller Jubiläumscache angelegt, um den Ortskern und die Geschichte mit Spiel und Spaß zu entdecken. Diesen gibt es bis heute und bietet nochmal eine ganz andere Möglichkeit, diesen Ort zu entdecken. Dieser geht rund 2,5 Kilometer und dauert 90 Minuten.

Ausflüge in die Natur

Zahlreiche gut ausgebaute Rund- und Wanderwege ziehen die Besucher nach Weilmünster. Der Weiltalweg vom Feldberg bis nach Weilburg führt an Weilmünster vorbei. Mitten im Taunus gelegen gibt es verschiedene Panoramapunkte, die einen Blick in den Taunus hinein gewähren. Auf dem Bieler Berg gibt es bereits ein Hangsofa, welches zum Verweilen einlädt.

Weilmünster Hangsofa Bieler Berg

Der Blick kann ins Tal schweifen oder zum Feldberg. Weitere Hangsofas sind als Blickpunkte rund um Weilmünster geplant. Alle diese Panoramablickpunkte um den Marktflecken können vom Marktplatz aus angelaufen werden und von jedem Punkt bietet sich jedes Mal ein anderer Ausblick.
In Möttau lädt der Möttauer Weiher zu einem Rundgang ein. Mitten in der Natur könnt ihr abschalten und die Umgebung auf euch wirken lassen. Mit einem kleinen Sprung über die Grenze des Landkreises könnt ihr in Altenkirchen bei „Guck ins Loch“ einen Blick auf den aktiven Diabas-Steinbruch werfen – dieser kleine Abstecher lohnt sich, obwohl er sich nicht mehr im Landkreis befindet.

Weilmünster Möttauer Weiher

Zahlreiche Ferienwohnungen sowie ein Stellplatz für Wohnmobile laden dazu ein, als Startpunkt die Umgebung zu erkunden.

Weilmünster Pinterest

Diözesanmuseum Staurothek Limburg

Auf Schatzsuche im Diözesanmuseum Limburg

Wer auf der Suche nach einem echten Goldschatz im Landkreis ist, sollte das Diözesanmuseum mit Staurothek in Limburg besuchen. Nicht nur Gold wartet in einem riesigen Tresor auf die Besucher, sondern auch Edelsteine und kunsthistorische Kostbarkeiten.

Diözesanmuseum Staurothek Limburg

Im Jahr 1905 wurde das Diözesanmuseum eröffnet. Zuerst in den Räumen des Limburger Schlosses untergebracht, zog es 1985 in das jetzige Gebäude um. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen alten Adelshof, dem „Leyenschen Hof“ mit angeschlossenen Wirtschaftsgebäuden und großem Garten aus dem Jahr 1544. Heute präsentiert es sich auf drei Etagen sowie den angrenzenden Räumlichkeiten im Bischofshaus. Neben den kunsthistorischen Gemälden, Skulpturen und Gegenstände der Lithurgie befasst sich das Museum in seinen Sonderausstellungen immer wieder mit Themen der Diözesan- und Kunstgeschichte sowie Menschen, welche die Region prägten und beherbergt den Limburger Domschatz.

Diözesanmuseum Staurothek Limburg

Ehemalige Adelshof

Der ehemalige Adelshof ist über einen kleinen Garten mit dem Bischofshaus verbunden. Historisches Bauwerk trifft moderne Architektur und alles fügt sich nahtlos zusammen. Und so gewähren nicht nur die Ausstellungsstücke einen Blick in die 200-jährige Geschichte des Bistums, sondern auch die Gebäude selbst zeugen davon. Aus allen Epochen seit dem Mittelalter finden sich gesammelte Werke in dem Museum, wobei der Schwerpunkt auf Skulpturen liegt. Viele Künstler aus der Region übten dieses Handwerk aus und haben ihre Spuren hinterlassen.

Diözesanmuseum Staurothek Limburg

Ehemalige Bischofshaus

Seit 2019 verfügt das Diözesanmuseum über weitere Räumlichkeiten dank des ehemaligen Bischofshauses. Bestandteile des Museum sind das Erdgeschoss sowie die angrenzende Kapelle „Maria mit den Aposteln im Abendmahlssaal“. Diese könnt ihr im Rahmen eines regulären Museumsbesuch besichtigen. Das Kernstück, architektonisch wie auch spirituell, ist die Kapelle. Ihre großformatigen Buntglasfenster sind faszinierend. Die Motive entwarf Johannes Schreiter. Im ehemaligen Arbeitszimmer des Bischofs befindet sich die Präsentation zur annähernd zweihundertjährigen Geschichte des Bistums. Im Wohnzimmer gibt es immer wieder Sonderausstellungen. Weitere Teile des Gebäudekomplexes können nicht besichtigt werden.

Staurothek als Herzstück

Doch zurück zur Schatzsuche in diesen Räumlichkeiten und dem Herz des Museums – die Staurothek. Eine riesige Schatzkammer nimmt das Untergeschoss des Museums ein. Und in dieser Schatzkammer steht die Staurothek, ein Kunstwerk, welches 959 in Byzanz gefertigt wurde und als Kriegsbeute seinen Weg nach Deutschland fand.

Diözesanmuseum Staurothek Limburg

Im 19. Jahrhundert gelangte sie nach Limburg. In ihr werden verschiedene Reliquien aufbewahrt sowie Teile des Kreuzes Christi. Doch nicht nur diese machen das Kunstwerk so besonders. Eine besondere Technik aus geschmolzenem Glas verleiht den kleinen Bildern bis heute eine leuchtende Farbe. Doch dies ist nicht der einzige Schatz. Auch der Barockschatz, ein Stück des Petrusstab und seiner Hülle sowie Schätze aus dem Mittelalter können bestaunt werden.

Diözesanmuseum Staurothek Limburg

Nicht nur das Museum allein ist ein Besuch wert. Vor oder nach dem Besuch empfiehlt sich ein Verweilen auf dem Gelände. Vom Museumshof aus habt ihr einen wunderschönen Blick über die Limburger Altstadt, mit ihren eng an eng stehenden Häusern und schmalen Gassen. Der heutige Mariengarten wirkt sehr geradlinig mit seiner zeitgenössischen Architektur, ein interessanter Kontrast zu dem historischen Ambiente.

Diözesanmuseum Staurothek Limburg

Informationen

Adresse Diözesanmuseum in Limburg an der Lahn

Domstraße 12, 65549 Limburg
Telefon: 06431 – 29 54 82

Ein barrierefreier Besuch des Museums ist gegeben. Seit 2019 gehören Teile des ehemaligen Bischofshaus mit zum Museum. Diese Räumlichkeiten können nicht barrierefrei betreten werden.

Weitere Informationen auf der Internetseite

Öffnungszeiten

1.April bis 23. Dezember (danach 3-monatige Pause)
Dienstag bis Samstag 10 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr
Sonn- und Feiertags: 12 bis 18 Uhr
Montags geschlossen (außer an Feiertagen)

Eintritt

Erwachsene 3 Euro
Ermäßigt 2 Euro

Diözesanmuseum Staurothek Limburg

 

Campingplätze Limburg-Weilburg

Campingplätze im Landkreis Limburg-Weilburg

Mit dem eigenen Camper unterwegs sein, nicht ständig ein und auspacken zu müssen und alles mit dabei zu haben, ist ein praktisches Reisen. Doch weil man mit einem Camper nicht einfach überall übernachten darf, wo man möchte, braucht es in Deutschland Campingplätze.

Der Urlaub auf dem Campingplatz ist ein Vergnügen für Groß und Klein. Für eine Nacht, ein langes Wochenende oder sogar einen zweiwöchigen Urlaub bietet ein Campingplatz die optimale Übernachtungsmöglichkeit für Menschen, die flexibel mit ihrem eigenen Camper verreisen wollen.

Wo und wie mit Campern parken?

Mitten in der unberührten Natur übernachten, am Morgen mit dem Zwitschern der Vögel erwachen, einen unglaublichen Blick auf die Natur haben – eine sehr romantische Vorstellung. In Deutschland ist jedoch das Wildcampen oder frei stehen verboten. Ein freies Stehen oder übernachten außerhalb von Campingplätzen ist nur erlaubt, wenn die Fahrtüchtigkeit wieder hergestellt werden muss und wo es die StVO oder Verkehrsschilder nicht ausdrücklich untersagen. Aber dann gilt dies nur für eine Nacht.

Jedoch gibt es im gesamten Landkreis Limburg-Weilburg beliebte Campingplätze, welche ein übernachten möglich ist und ihr die Region erkunden könnt.

Campingplatz Limburg-Weilburg

Im Landkreis Limburg-Weilburg gibt es mehrere Campingplätze, auf denen ihr euren Urlaub verbringen könnt. Entweder in der Nähe einer Stadt, um tagsüber shoppen zu gehen und abends den Flair der Altstadt zu genießen oder direkt an der Lahn, wo ihr eins werden könnt mit der Natur. Nachfolgend findet ihre eine Übersicht an Campingplätzen in Mittelhessen.

Campingplatz Limburg an der Lahn mit Wohnwagenstellplatz

Direkt an der Lahn gelegen befindet sich das Camping Resort Limburg, welches seit 2019 einen neuen Pächter hat und erneuert wird. Neben einem Wohnwagenstellplatz für eine Nacht stehen weitere 150 Campingplätze auf dem Gelände zur Verfügung. Vom Campingplatz aus gibt es einen herrlichen Blick auf den Limburger Dom und in wenigen Minuten seid ihr in der Limburger Altstadt.

Camping Resort Limburg
Schleusenweg 16
65549 Limburg

Homepage

Wenn ihr an der Lahn in der Kreisstadt übernachtet, dann folgt doch gerne mal den „101 Dingen, die Du in Limburg gemacht haben solltest“.

Camping Seeweiher Mengerskirchen

Mitten in der Natur an einem Seeweiher campen ist in Mengerskirchen möglich. Es handelt sich um einen ganzjährig geöffneten 3-Sterne-Zeltplatz. Im Sommer lockt das Wasser, im Winter das Skigebiet „Am Knoten“. Von 2021-2023 wird die Camping- und Freizeitanlage neu gestaltet zu „Abenteuer am See-Lakeside Adventure“. Das Wäller Camp entwickelt sich gerade zu einem Geheimtipp in der Region.

Am Seeweiher 1-3
35794 Mengerskirchen

Homepage

Nutzt gerne die Möglichkeit und wandert eine Runde um den Seeweiher herum.

Wäller Camp Seeweiher

Camping Merenberg

Ganz neu entstanden sind 28 Stellplätze für durchreisende Camper in Merenberg. Platz ist für Wohnmobile, aber auch PKW mit Wohnwagenanhänger. Vor Ort gibt es ebenfalls sanitäre Anlagen.

Der Stellplatz liegt 800 Meter von der B49 entfernt, direkt von der Abfahrt runter, zwischen Limburg und Weilburg. Neu ab Mai 2023 steht dieser zur Verfügung.

Daimlerstraße
35799 Merenberg

Alle Infos findet ihr hier.

In Merenberg empfiehlt sich der Besuch der Burg.

Camping Odersbach

Mitten an der Lahn gelegen und vom Wald umrahmt befindet sich der 4-Sterne Campingplatz in Weilburg-Odersbach, welcher von April bis Oktober geöffnet hat. Urlaubsgäste wie auch Dauercamper sind willkommen. Ein besonderes Übernachtungs-Highlight sind die Camping-Fässer und -Lodges.
Direkt vom Campingplatz aus könnt ihr mit einem Kanu auf der Lahn durchstarten oder auch auch Radtouren in die Umgebung unternehmen.

Runkeler Straße 5a
35781 Weilburg-Odersbach

Homepage

Campingplatz Odersbach

Lahntours Campingplatz in Runkel

Wer mit Lahntours auf der Lahn unterwegs ist, kann mehrtägige Touren buchen und dabei auf der Strecke übernachten. Eine Möglichkeit ist das Indianer Tipi Dorf direkt an der Lahn im malerischen Runkel.

Lahntours Campingplatz Runkel
Campingplatz 1
65594 Runkel/ Lahn

Homepage

Wohnmobilstellplatz am Freibad in Selters (Taunus)

Direkt an der Bundesstraße 8 liegen die Wohnmobilstellplätze in Selters (Taunus). Direkt daneben befindet sich zwei Lebensmittelmärkte, ein Restaurant sowie das Freibad.

Die Nutzung der Wohnmobilstellplätze ist kostenfrei, während der Freibadsaison (Mai bis September) ist die Anreise erst ab 19:00 Uhr möglich.

Mehr dazu unter Taunus-Info

Wohnmobilstation Weilburg

Wer die Stadt Weilburg mit dem Wohnmobil besuchen möchte, kann an der Wohnmobilstation in der Hainallee parken. Der Platz mit rund 80 Stellplätzen befindet sich gegenüber dem Feuerwehrstützpunkt, wunderschön an der Lahnschleife unterhalb der Altstadt gelegen. Am Platz gibt es Stromversorgung, die Möglichkeit einer Grauwasserentsorgung und der Versorgung mit Frischwasser.

Anmeldung über die Tourist-Information

In Weilburg solltet ihr auf alle Fälle das Residenzschloss besuchen, es ist neben Hadamar und Löhnberg die dritte Residenzanlage im Landkreis.

Wohnmobilstellplatz Weilmünster

Wer den Taunus und die Natur erkunden möchte, kann dies vom Wohnmobilstellplatz Weilmünster aus bequem tun. Ganzjährig gibt es zehn Stellplätze in zentraler Lage des Marktflecken.

Wohnmobilstellplatz Weilmünster
Am Froschgraben
35789 Weilmünster

Kontakt

Campig Gräveneck Weinbach

Zwischen Limburg und Weilburg liegt der Campingplatz Gräveneck direkt an der Lahn, umrahmt von der Natur. Und obwohl der Platz mitten in der Natur liegt, könnt ihr vom nahegelegenen Bahnhof in die Städte fahren. Viele Aktivitäten wie Wandern, Angeln und Rad fahren ist von diesem Platz aus möglich. Vom Kurzurlauber bis zum Dauercamper ist alles auf dem Platz möglich, der ganzjährig geöffnet hat.

Simone Holler
In der Aue 1
35796 Weinbach

Homepage

Ihr sucht eine Abkühlung? Dann findet ihr hier eine Übersicht der Freibäder im Landkreis

Mit der Übersicht der Campingplätze ist der erste Schritt für einen schönen Urlaub im Landkreis Limburg-Weilburg getan. Hier gibt es viel zu entdecken. Stöbert einfach mal durch die Seite und plant euren nächsten Besuch in der Region.

Blasiussteig Dornburg

Um Dornburg herum auf dem Blasiussteig

Auf eine Länge von 20,8 Kilometern geht es über den schönen Blasiussteig rund um Dornburg herum. Für den gesamten Weg sind rund sechs Stunden veranschlagt, aber auch Teilstücke können ohne Probleme gelaufen werden, denn in jedem Ortsteil von Dornburg kommt ihr auf den Blasiussteig drauf. Der Wanderweg führt an touristisch exponierten Stellen vorbei, nimmt die Wanderer mit in die Vergangenheit und eröffnet einen geologischen Blick.

Blasiussteig Dornburg Frickhofen

Eine Möglichkeit, auf den Blasiussteig zu kommen, besteht am Bahnhof Frickhofen. Auf einer Wanderkarte könnt ihr euch eine Übersicht zum Weg verschaffen, bevor es losgeht. Folgt immer dem weißen, geschwungenen „B“ auf orangenem Untergrund.

Folgt dem orangen Schildern

Der erste Teil der Strecke führt an den Bahngleisen auf einem gut ausgebauten Weg entlang, bevor es ein Stück bergauf geht und in den kühlen Wald hinein. Doch nicht nur die Natur wartet auf die Wanderer.

Blasiussteig Dornburg

Bei Wilsenroth geht es durch ein Naturschutzgebiet, einem ehemaligen Basaltsteinabbau. Noch heute weisen riesige Säulen, welche eng aneinander stehen auf die Strukturen der Basaltsteine hin. Diese wurden bis 1989 abgebaut, bevor der Abbau eingestellt wurde.

Blasiussteig Dornburg Naturschutzgebiet

Jetzt lässt sich wunderschön beobachten, wie sich die Natur die Fläche zurückholt. In der Basaltwand nistet ein Uhu-Pärchen und auch andere Vögel finden in den Wald- und Heckenstrukturen Brut- und Jagdgebiete. Neben den Vögeln bietet dieses Gebiet auch zahlreichen seltenen Amphibien wie der Gelbbauchunke oder der Kreuzkröte einen Lebensraum. In kleinen Tümpeln sind je nach Jahreszeit Kaulquappen oder kleine Frösche sowie Lurche zu beobachten.

Blasiussteig Dornburg Wilsenroth

Am oberen Rand des Basaltsteinbruchs kommt ihr an einer Streuobstwiese entlang. Nur noch ein Schild weist auf den Namensgeber der Gemeinde hin – die Dornburg.

Kelten siedelten hier

Oben auf der 396 Meter hohen Basaltkuppe, welche prägend für die Landschaft im Oberwesterwald ist, siedelten sich im 6. Jahrhundert vor Christus Kelten an und haben ihre Spuren hinterlassen. Reste einer Ringwallanlage aus der La-Tène-Zeit weisen noch heute darauf hin. Der Basaltabbau hat seine Spuren hinterlassen und hat das ehemalige Plateau auf 18 Hektar schrumpfen lassen. Von 3400 Metern Ringwall sind heute noch 1200 übrig. Auf dem Keltenweg erfahrt ihr einiges zu dieser Zeit.

Blasiussteig Dornburg

Traurige Liebesgeschichte

Den Weg weiter gelangt ihr zum Hildegardisfelsen, von dem aus es einen fantastischen Ausblick ins Limburger Becken sowie zu den nördlichen Ausläufern des Taunus gibt. Der Fels hat einen magmatischen Ursprung, denn im Westerwald herrschte eine große vulkanische Aktivität. Der Felsen erzählt die Geschichte von Hildegard und ihrer unglücklichen Liebe zur Raubritter Ruprecht von Ellar. Die Geliebte befreit den Ritter aus dem Verlies und dieser verübte als Dank Vergeltung und legte die Stadt in Schutt und Asche. Tief erschüttert sprang Hildegard vom Felsen und nahm sich somit das Leben. In der Nähe des Felsens befinden sich ebenfalls die Überreste der frühromanischen Hildegardiskapelle aus dem 12./ 13. Jahrhundert sowie des Hildegardisbrunnen.

Blasiussteig Dornburg

Nun führt der Weg etwas bergab und ihr kommt an einem geologischen Phänomen vorbei. Aufgrund der Basaltstruktur hat sich dort ein Schlott im Gestein gebildet, der dafür sorgt, dass selbst im Hochsommer kühle Luft herausströmt. Passend dazu, weil bis in den Sommer hinein sich Eis im Schacht hält, heißt diese Stelle auch das Ewige Eis. Ihr befindet euch jetzt am Südhang des Plateaus. Am Ewigen Eis befindet sich ein Parkplatz, von dem zurück nach Frickhofen gewandert werden kann. Ihr könnt aber auch wieder hoch aufs Plateau wandern und über Wilsenroth der Beschilderung folgen. Dieser Weg führt euch direkt zur Blasiuskapelle. Früher wahrscheinlich ein heidnischer Kultort wurde die Kapelle auf dem Blasiusberg um 1150 errichtet. Bereits ab 630 stand dort eine hölzerne Kapelle. Von dort habt ihr einen wunderschönen Blick ins Tal.

Von der Blasiuskapelle weiter

Von der Blasiuskapelle weiter geht es durch den Wald zum Dornburger Ortsteil Dorndorf weiter. Der Weg führt über den Watzenhahn, die höchste Erhebung in der Region mit 440 Meter über NN.

Wanderung Blasiussteig

Gipfelkreuz am Blasiussteig

Dreiherrenstein

Ein besonderer historischer Punkt ist der Dreiherrenstein mittem im Wald am Blasiussteig. Ein wenig unscheinbar steht dort ein Grenzstein, welcher den einstigen Grenzlauf zwischen den Grafschaften Nassau-Oranien, Leiningen-Westerburg sowie dem Kurfürstentum Trier darstellt. Laut einer Erzählung trafen sich im 16. Jahrhundert die Herrscher sich an diesem Ort zu Verhandlungen. Heute markiert dieser Punkt im Wald die Grenze zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz. Der Dreiherrenstein ist ein Geotop im Geopark Westerwald-Lahn-Taunus.

Geotop Dreiherrenstein

In Dorndorf könnt ihr im Scheunencafé eine Rast einlegen und die Wanderung nachwirken lassen.

Scheunencafé Herdering

Diesen Rundwanderweg haben die Verkehrs- und Verschönerungsvereine Frickhofen, Dorndorf und Thalheim gestaltet und pflegen ihn. Ein Rundweg existierte bereits vor dieser Initiative, doch war er weder bekannt noch gut beschildert. Dies haben die Ehrenamtler geändert. Der Blasiusberg als Wahrzeichen der Gemeinde Dornburg ist auch Namensgeber des Blasiussteiges. Für den Weg mit einigen Höhenmetern Unterschied ist festes Schuhwerk empfohlen.

Mehr zum Blasiussteig erfahrt ihr auf der Homepage.

Blasiussteig Dornburg

Burgruine Merenberg

Spurensuche in der Burgruine Merenberg

Ritter und ihre Gefolge haben Spuren in der Region hinterlassen. Von weitem ist die Burgruine Merenberg zu sehen, wie sie oben auf einem Basaltkegel ruht. Es lohnt sich, einen Abstecher zu ihr zu machen.

Burgruine Merenberg

Eine wunderschöne Anlage eröffnet sich dem Besucher, wenn er den Schlossberg erklommen hat. Stolz steht der 22 Meter hohe Turm in der Mitte der Anlage.

Burgruine Merenberg

108 Treppenstufen geht es die Wendeltreppe hinauf. Oben angekommen gibt es vom Bergfried aus einen herrlichen Ausblick über die Gegend rund um Merenberg. Zudem erschließt sich nochmal eine völlig andere Perspektive auf die Burgruine, von der eine Ecke des dreieckstöckigen Palais sowie Reste von Außenmauern und Kellern noch vorhanden sind.

Burgruine Merenberg

Die früheste Urkunde zu Merenberg stammt aus dem Jahr 1129, in der Ritter Hartrad I. als Herr zu Merenberg erwähnt wird. Der Rittersitz auf der Burg befand sich an einem strategischen Punkt, um das Wegenetz zwischen der Lahn, Gleiberg und dem Kloster Schiffenberg zu kontrollieren. Ende des 13. Jahrhunderts hatte das Rittergeschlecht einen Grafentitel und Merenberg erhielt 1290 unter Hartrad IV. Marktrecht. Dies war gleichzeitig der Höhepunkt der merenbergischen Herrschaft. Nach dem Tod von Hartrad IV. erhielten seine Töchter das Erbrecht. Mit der Heirat der ältesten Tochter Gertrud mit Johann von Nassau 1333 ging dieses an das Haus Nassau-Weilburg über.

Burgruine Merenberg

Bauhistorisch ist aus den frühen Jahren nichts bekannt und auch nicht untersucht. Aus dem Jahr 1594 sind Überlieferungen zum Schlossbau vorhanden. Der schlechte Zustand der Anlage wird darin beklagt. Aus 1617 gibt es einen Eintrag, dass die Burg abgerissen werden soll. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Burg durch ein Feuer zerstört und nicht wieder aufgebaut.

Burgruine Merenberg

Lange Ruhe um die Burg

Danach war es lange still um die Burgruine und erst in der Romantik des 19. Jahrhunderts erwachte das Interesse wieder. Das Herzoglich Preußische Staatsministerium erließ 1816 eine Verfügung, dass die „Ruine des Merenberger Schlosses als Zierde der dortigen Gegend geschont und keine Steine für anderes Bauwesen entfernt werden dürfen. Seitdem wurde die Anlage auch regelmäßig überprüft und gepflegt. Auch erst in dieser Zeit erhielt der Bergfried seine Wendeltreppe, die zementierte Plattform sowie die Zinnen. Bis heute finden regelmäßig Ausbesserungs- und Instandhaltungsarbeiten an der Burg statt, welche als besonders charakteristisch für die Gegend gilt. Betreut wird die Burg von der hessischen Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten, da sie mit zum kulturhistorischen Erbe zählt und zu einer Zeitreise in die Geschichte einlädt.

Burgruine Merenberg

Merenberg liegt nordwestlich von Weilburg. Von der B49 kommend ist die Burgruine Merenberg bereits zu sehen, wie sie sich auf ihrer Hügelkuppe erhebt. Merenberg-Ost fahrt ihr runter, durch Merenberg hindurch und am Ortsausgang gibt es einen Parkplatz, von dem aus ihr zur Burgruine hochlaufen könnt.

Burgruine Merenberg Pinterest

Lahnwanderweg Landkreis Limburg Weilburg

Auf dem Lahnwanderweg durch den Landkreis

Ein sehr guter Kenner des Lahnwanderweges ist Jörg Thamer, Wanderblogger aus Limburg, der die Etappen nicht nur regelmäßig wandert, sondern sich auch als Wegepate um die Pflege der Wege kümmert. In einem Gastbeitrag beschreibt er die Schönheit dieses Wanderweges.

Lahnwanderweg Landkreis Limburg Weilburg

Grandiose Aussichten, naturbelassene Pfade und einladende Fachwerkstädtchen – der 295 km lange Lahnwanderweg führt in 19 Etappen gleich durch drei Bundesländer. Seinen Ursprung hat der Fernwanderweg an der Lahnquelle bei Feudingen in Nordrhein-Westfalen. Schon bald führt er den Wanderer quer durch Hessen und dann im unteren Lahntal durch Rheinland-Pfalz bis nach Lahnstein. Dort endet der Weg. Genauso wie die Lahn, die hier schließlich in den Rhein mündet.

Lahnwanderweg Limburg-Weilburg

Gleich vier  der 19 Etappen des Lahnwanderweges führen durch den Landkreis Limburg-Weilburg. Damit kann man unsere Heimat auf Schusters Rappen vom Wildpark Weilburg bis ins Schirlinger Feld kurz hinter Limburg erkunden. Etappenorte sind Weilburg, Aumenau, Villmar und Limburg. Die Streckenwanderung führt zumeist über die Höhen und an den Hängen entlang – unten im Tal bringt die Lahntalbahn den Wanderer bequem wieder zurück zum Ausgangsort.

Sehenswerte Einblicke in die Erdgeschichte

Und unterwegs gibt es neben traumhafter Natur so einiges zu entdecken. Spannende Einblicke in die Erdgeschichte bieten sich zum Beispiel beim Abstieg in die Kubacher Kristallhöhle. 50 bis 70 Meter unter der Erde öffnet sich der Blick in die mit 30 Metern höchste Schauhöhle Deutschlands. Staunend betrachtet man den 350 Millionen Jahre alten Kalkstein, die unzähligen Kristalle und Perltropfsteine. Das Höhlensystem bei Kubach ist in der Eiszeit entstanden und nur zu einem kleinen Teil freigelegt.

Freigelegt wurde im Unica-Bruch bei Villmar ein mitteldevonisches Stromatoporenriff. Wie klein man sich doch vorkommt, wenn man vor der hohen, glattgesägten Wand steht. Stromatoporen sind eine ausgestorbene Gruppe koloniebildender Meerestiere. Wer genau hinschaut, entdeckt neben diesen und Korallen auch Seelilien, Kopffüßler, Schnecken und Brachiopoden (Armfüßer). Bis 1989 wurde in Villmar Marmor abgebaut. Der farblich äußerst abwechslungsreiche Lahnmarmor hat es zu weltweiter Berühmtheit gebracht. Im Empire State Building ist er zu sehen. Und im Kreml in Moskau. Das und noch viel mehr erfährt man bei einem Besuch des Lahn-Marmor-Museums.

Unica Bruch Villmar

Schlösser, Burgen und pittoreske Altstädte

Aber der Lahnwanderweg ist nicht nur etwas für Geologiefans. Auch Kulturliebhaber kommen voll auf ihre Kosten. Ob man nun durch den Schlossgarten in Weilburg schlendert oder der mittelalterlichen Burg Runkel einen Besuch abstattet: es lohnt sich einfach.

Und auch an reichlich Fachwerk darf das Auge des Wanderers sich laben. Denn der Lahnwanderweg führt mitten durch Weilburg, Runkel und Limburg und damit durch echte Schmuckstücke der Lahn.  Hier finden sich natürlich auch genügend Biergärten um den Flüssigkeitshaushalt wieder aufzufrischen. Zahlreiche Restaurants und Cafés laden zur Einkehr ein. Wo gibt es das beste Eis? Die Eisdiele Manusco in Runkel und die Eismanufaktur in Limburg sind auf jeden Fall ganz vorne mit dabei.

Lahnwanderweg Weilburg
Schloss Weilburg hoch über der Lahn

Die letzten ihrer Art

Schließlich hat der Lahnwanderweg noch zwei echte Kuriositäten zu bieten, die bestimmt zu den letzten Ihrer Art gehören. Das Rollschiff in Weilburg besteht sage und schreibe seit 1691. Hier zieht seit ewigen Zeiten ein Fährmann das Schiff an einem Seil über die Lahn. Damals wie heute ist die Überfahrt ein Erlebnis.

Lahnwanderweg Limburg Weilburg
Foto Jörg Thamer

Genau wie die Anrufschranke, die man betätigen muss, wenn man die Bahnschienen zwischen Villmar und Runkel überqueren möchte. Sollte kein Zug nahen, öffnet sich daraufhin die Schranke wie von Geisterhand. Über ein freundliches Wort freut sich sicherlich dann auch der Schrankenwärter, der dem Wanderer den Weg in die Steilhänge der Lahn gerne freigibt.

Lahnwanderweg Limburg Weilburg
Foto Jörg Thamer

Ein absolutes „Muss“

Ehrenamtliche Wegepaten achten auf die lückenlose Ausschilderung des Lahnwanderweges, die regelmäßig vom deutschen Wanderverband überprüft wird. Die „Qualitätswege Wanderbares Deutschland“, zu denen auch der Lahnwanderweg gehört, müssen für die Zertifizierung unter anderem abwechslungsreiche Landschaft, kulturelle Sehenswürdigkeiten und möglichst naturnahe Wege aufweisen. Wandern auf dem Lahnwanderweg ist also ein absolutes „Muss“ im Landkreis Limburg-Weilburg.

Mehr zum Lahnwanderweg erfahrt ihr auf der Homepage des Lahnwanderweges.

Lahnwanderweg Landkreis Limburg Weilburg

Weiltal Wandern Radfahren

Mit dem Rad oder zu Fuß durch das Weiltal

Die Weil kommt aus dem Taunus und mündet bei uns im Landkreis in die Lahn. Der 46, 6 Kilometer lange Zufluss der Lahn war Namensgeber vieler Orte wie Weilmünster, dem größten Ort im Weiltal. Sie entspringt im Hohen Taunus am kleinen Feldberg und mündet in der Guntersau, etwas abseits der Kernstadt von Weilburg.

Weiltal Weiltalbus Wandern Radfahren

Das Weiltal ist für die Touristen sehr gut erschlossen – mit dem Rad oder zu Fuß kann das Weiltal erkundet werden. Unsere Tour beginnt in Weilburg am Bahnhof. Mit dem Weiltalbus könnt ihr euch bequem zu jedem Punkt auf der Strecke bringen lassen. Mit einem extra Fahrradanhänger ausgestattet ist es kein Problem, den Drahtesel mitzunehmen.

Weiltal Wandern Radfahren
Evangelische Kirche Ernsthausen

Unser Weg führt uns rund zehn Kilometer von Weilmünster-Ernsthausen zurück nach Weilburg. Ein gut ausgebauter Fahrrad- und Fußweg liegt vor uns. Nachdem wir in Ernsthausen die Brücke bei der evangelischen Kirche passiert haben und uns rechts halten, werden wir direkt vom Wald verschluckt.

Weiltal Wandern Radfahren

Und so lässt sich diese Tour auch beschreiben. Sie hat etwas wild-romantisches an sich in herrlicher Naturkulisse. Immer etwas tiefer als der Weg sehen wir die Weil dahin fließen. Mit wenigen Abweichungen verläuft der Weg immer parallel zum Fluss. Wir gehen den Weiltalweg entlang. Entlang der alten Weiltalbahn finden sich immer wieder Bauwerke sowie technische Anlagen, die einen Blick auf die Industriegeschichte geben.

Mitten durch die Natur

Der Weiltalweg wurde 1991 errichtet und beginnt am ehemaligen Feldbergkastell bei der Quelle und endet in Weilburg bei der Mündung der Weil in die Lahn. Insgesamt 48 Kilometer zieht sich dieser schöne Weg durch die Natur. Im Landkreis selbst liegen 15 Kilometer des Weges und rund 60 Höhenmeter liegen vor einem.

Wir folgen den Schildern des Weiltalweges mit einer blauen, sich schlängelnden Linie, unterlegt mit einem Eichenblatt. Bänke am Rand laden zum Verweilen ein.

Weiltal Wandern Radfahren

In Freienfels, ungefähr die Mitte zwischen Weilmünster-Ernsthausen und Weilburg kann jeder, der mag, einen kurzen Abstecher zur Burg Freienfels machen. Die Burgruine stammt aus dem 13. Jahrhundert. Im 15. Jahrhundert fand ein Umbau zu einer Wohnburg statt. Bekannt ist Freienfels vor allem durch die jährlich stattfindenden Ritterspiele im Mai, bei dem Mittelalterbegeisterte aus nah und fern ihren Weg in den Landkreis finden.

Weiltalweg Wandern Radfahren

Ein Geheimtipp zum Rasten

Ein Geheimtipp – Der ehemalige Bahnhof in Freienfels ist heute ein Biergarten. Er erwartet euch direkt linker Hand auf eurem Weg. Dort steht ein alter, dunkelroter Bahnwagon, in welchem Trauungen möglich sind.

Weiltalweg Wandern Radfahren

Weiltalweg Wandern Radfahren

Wir haben an diesem Biergarten Rast gemacht, um etwas kühles zu trinken. Seit 2022 ist die Laneburger Brauerei Betreiber des Biergartens und lädt ein zu „Unfug im Bahnhof“. Hier habt ihr die Möglichkeit, die verschiedenen, selbstgebrauten Biere zu kosten. Wer also Zeit hat, sollte einen Moment in dem Biergarten einkehren.

Beer-Tasting

Weiltalweg Wandern Radfahren



Während bis Freienfels  nur ein gemeinsamer Weg für Radfahrer und Fußgänger an der Weil entlangführt, können die Wanderer sich hier entschließen, ein Stück ohne begleitende Radfahrer unterwegs zu sein. Direkt hinter dem Biergarten teilt sich der Weg. Die Radfahrer können weiterhin parallel an der Weil entlangfahren. Ein Stück bergauf und dann rund 15 Meter über den Radfahrern führt ein Weg für Fußgänger durch den Wald.

Weiltalweg Wandern Radfahren

Erst kurz vor der Weil-Mündung in die Lahn führen beide Wege wieder zusammen. Der Fußweg ist etwas länger, da er im Wald einige Schleifen macht, aber es ist faszinierend, dem plätschern eines kleinen Waldbaches zu lauschen oder bei Vogelgezwitscher innezuhalten. Kurz vor der Guntersau führen beide Wege wieder zusammen. Vom Weiltalweg kommt ihr auf den Lahntalweg, auf dem ihr in die Weilburger Kernstadt laufen könnt. Wer dann noch Lust hat, kann das barocke Schloss erkunden.

Weiltalweg Wandern Radfahren
In der Guntersau fließt die Weil in die Lahn

Die Region um den Weiltalweg ist sehr gut erschlossen. In den einzelnen Ortschaften entlang des Weges führen Brücken über die Weil zu den Bushaltestellen. Mit dem Weiltalbus könnt ihr euch bequem zu den einzelnen Ausgangspunkten fahren lassen.

Informationen zum Weiltalbus – für die Fahrradbeförderung wird kein Zuschlag erhoben sowie weitere Informationen auf der Seite von Weilmünster

Weiltal Wandern

 

Rosengarten Hadamar

5 Gründe für einen Besuch im Rosengarten Hadamar

Oben auf dem Herzenberg in Hadamar mit einem wunderschönen Blick über die Fürstenstadt liegt der Rosengarten. Dieser lädt ganzjährig zu einem Besuch ein. In dem Garten lässt es sich Verweilen und träumen. Fünf Gründe möchte ich euch nennen, warum der Garten ein Besuch wert ist.

Rosengarten Hadamar

1. Wechselndes Gewand

Je nach Jahreszeit präsentiert sich der Garten in einem neuen Gewand. Im Winter, wenn kaum etwas blüht, leuchtet er dennoch in einem kräftigen Grün. Im Frühjahr könnt ihr auf Entdeckungsreise gehen, wie der Garten erwacht. Je nach Rosenart blühen diese zu unterschiedlichen Zeiten, so dass sich immer wieder neue Blüten finden. Neben dem ansprechen der optischen Sinne werden auch die Geruchssinne herausgefordert. Mal sind es die Kräuter, die die Nase locken, mal die Rosenblüten.

Rosengarten Hadamar

2. Rosengarten Hadamar als einmalige Anlage

Der Rosengarten ist einem englischen Rosengarten nachempfunden und einmalig in der Region. 1998 legte der Verein Rosengarten Hadamar e.V. diesen Garten an und widmet sich der besonderen Pflege der Gartenkultur.

Rosengarten Hadamar

3. Viele verschiedene Rosen

Der Rosengarten trägt nicht umsonst seinen Namen. Insgesamt 2.000 verschiedene Rosen finden sich auf dem 3.800 Quadratmeter großem Areal. Ob gefüllt und leere Blüten, stark duftend oder nur sanft im Geruch, einfarbig oder zweifarbig, fein und zurückhaltende oder große und dominant, als Stämmchen oder Bodendecker – der Garten beherbergt die ganze Vielfalt an Rosen.

Rosengarten Hadamar

4. Verschiedene Gartenbereiche

Neben dem dominierenden Element des englischen Rosengartens kamen über die Jahre weitere Elemente verschiedener Gestaltungen hinzu. Einen schmalen gepflasterten Weg entlang mit Bambus gesäumt geht es in den Bereich einer fernöstlichen Anlage. In einem anderen Bereich lehnt sich der Verein an einen Kräutergarten an.

Rosengarten Hadamar

Durch höhere Hecken und Pflanzen sind diese einzelnen Bereiche voneinander abgetrennt. Selbst wenn der Garten voller Besucher ist, findet jeder in den einzelnen Ecken Momente der Ruhe. Viele Sitzgelegenheiten animieren zum Verweilen, während ihr die Schönheit des Gartens in euch aufnehmt.

Rosengarten Hadamar

5. Wunderbare Fotolocation

Der Rosengarten ist eine absolut tolle Fotolocation. Wer an diesem Ort gerne ein Fotoshooting machen möchte wie Hochzeit oder Konfirmation, sollte sich beim Verein melden, denn dieser hätte dafür gerne eine Gebühr von 50 Euro. Ansonsten ist der Garten jederzeit frei zugänglich, der Verein bittet um eine Spende für seine Arbeit.

Wer mehr über den Rosengarten in Hadamar und seine Geschichte erfahren möchte, dem empfehle ich den Beitrag über den Rosengarten. Und wenn Ihr schonmal auf dem Herzenberg seid, besucht auch gerne die Herzenbergkapelle.

Rosengarten Hadamar

Mehr zum Rosengarten findet ihr auf der Homepage. Der Rosengarten kann auch für Feierlichkeiten gebucht werden.

Erdbeerfeld selber pflücken

Geschmack der Sonne – Erdbeeren Selberpflücken

Liebe Erdbeerfreunde, da sich die Anfragen mehren – ich schreibe über die Möglichkeit, Erdbeeren im Landkreis Limburg-Weilburg selbst zu pflücken. Ich bin kein Anbieter. Haben Sie Fragen, wo und wann Sie Erdbeeren pflücken können, melden Sie sich bitte bei den Landwirten direkt, welche nachfolgend aufgezählt sind. Vielen Dank!

Anbieter im Landkreis Limburg-Weilburg zum Erdbeeren selberpflücken sind Heckelmanns (Internetseite Erdbeergut), der Ägidiushof in Obertiefenbach sowie in Merenberg Barig-Selbenhausen. Im Berger Feld bei Lindenholzhausen, wo bis vor zwei Jahren noch Himbeeren gepflückt werden konnten, können inzwischen auch Erdbeeren sowie Johannisbeeren gepflückt werden. Anfang Juni soll es auf den ersten Feldern losgehen. Im Berger Feld soll es Ende Juni losgehen.

Ungeduldig warten viele jedes Jahr darauf, wann es wieder Erdbeerzeit ist. Den vollen Geschmack der Sonne, purer Fruchtsaft und leuchtendes Rot – Erdbeeren sind leckere Früchte und sehr beliebt. Besonders verlockend ist es, diese süßen Früchte zu pflücken und direkt in den Mund zu stecken. Es macht auch sehr viel Spaß. Und sie sind am Ende kostengünstiger, als wenn ihr die Erdbeeren im Supermarkt kauft.

Erdbeeren selberpflücken Limburg

Am besten morgens pflücken

Es ist geraten, lange Hosen anzuziehen, denn es wachsen auf dem Feld auch einige Disteln. Auch gebe ich den Tipp, lieber morgens zu gehen, wenn die Sonne noch nicht so heißt scheint, da die Felder in der prallen Sonne liegen.

Erdbeeren selberplücken Limburg

Bevor es ans Selbstpflücken geht, werden am Anfang des Feldes in der Hütte die Behältnisse gewogen, in welche die Erdbeeren gesammelt werden.

Dann geht es los in die Reihen, aus denen einen die großen, roten Früchte bereits entgegen leuchten. Am Ende verraten die vollen Behältnisse, wie viele Kilogramm ihr gepflückt habt und es erfolgt die Bezahlung.

Erdbeerfelder zum Selberpflücken

Die Felder von Heckelmanns findet ihr hier:

  • zwischen B8 Lindenholzhausen/Limburg und Eschhofen (L3448), am Ende der Strasse „An den Krautgärten“
  • die B 49 von Limburg Richtung Weilburg/Wetzlar, Abfahrt Ahlbach, dort in Limburg-Ahlbach, Langstraße, am Ortseingang links
  • Abfahrt Hünfelden Nauheim/Mensfelden von der B 417, zwischen Abfahrt und Ortseingang von Nauheim gemäß Beschilderung

Da die Erdbeeren unterschiedlich schnell reifen oder es zu wetterbedingten Änderungen kommen kann, empfehle ich, vor dem Ausflug anzurufen, ob das Erdbeerfeld geöffnet hat.

Unter 0800-TAUFRISCH erfahrt ihr tagesaktuell die Öffnungszeiten oder auf der  Internetseite Erdbeergut

Auch auf dem Ägidiushof in Obertiefenbach können Erdbeeren gepflückt werden sowie in Merenberg Barig-Selbenhausen.

Die Erdbeeren im Berger Feld können wohl ab Ende Mai/ Anfang Juni gepflückt werden.